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WĂĽrzhering nach Matjesart

Erstellt von dumduku am Donnerstag 13. Dezember 2007

Einleitung:


Nicht jeder Hering, der an Land gezogen wird, hat das Zeug zu einem Matjes. Diesen Namen verdient nur der junge, keinen Ansatz von Milch oder Rogen aufweisende Hering. Er ist besonders fettreich und bedarf einer speziellen Behandlung und Reifezeit, um als Matjes auf den Teller zu kommen. Im Gegensatz zum Fetthering ( hier handelt es sich um einen älteren, fetten Hering ohne erkennbaren Ansatz von Milch und Rogen ) oder Vollhering ( Milch und Rogen sind gut erkennbar ), die beide hartgesalzen werden ( in Salz eingeschichtet ), wird der künftige Matjes zuerst „mildgesalzen“, in eine Salzlake eingelegt.

WĂĽrzhering nach Matjesart

Zutaten „Würzhering nach Matjesart“:

  • 12 frisch gefangene Heringe, geköpft und ausgenommen
  • pro 1000g Hering benötigt man 200g Salz und 60g Zucker
  • weiĂźer Pfeffer aus der MĂĽhle
  • 40ml Weinbrand
  • 4 EL fein geschnittener Dill

Benötigte Beilagen:

  • Kräuterschmand
  • Zwiebelringe
  • FeigenkonfitĂĽre
  • Bauernbrot oder Salzkartoffeln

Benötigte Hilfsmittel:

  • kleines spitzes Messer
  • KĂĽchenschere
  • Alufolie
  • SchĂĽsseln
  • Einlegegefäß aus Ton oder Porzellan
  • KĂĽchensieb

Zubereitungszeit:

Je nach zu verarbeitender Menge 30 bis 180 Minuten.
Reifezeit: 96 Stunden ( trocken ) und 4-6 Tage in Salzlake.

Zubereitung „Würzhering nach Matjesart“:

Den Bauchschnitt bis zur Schwanzflosse verlängern. Auf der Bauchinnenseite entlang der Mittelgräte das Fleisch beidseitig mit Daumen und Zeigefinger von der Gräte abdrücken. Mittelgräte an der Schwanzflosse abschneiden und mit so wenig anhängende n Fleisch wie möglich nach oben herausziehen. Die Bauchgräten links und rechts mit Unterschnitt schräg nach außen wegschneiden. Rückenflosse mit der Schere abschneiden.

Die so vorbereiteten Heringe mit der Bauchseite flach auf eine Alufolie legen, diese umschlagen. Die Fische einfrosten. Die Hälfte des Salzes mit dem Zucker vermischen. Gefrorene Fische leicht antauen lassen. Von den Seiten die dünne Deckhaut anlösen, mit untergeschobenen Daumen oder Zeigefinger zur Mitte hin ablösen, dann von der Schwanzflosse nach vorne abziehen.

Die so vorbereiteten Heringe auf der Bauchseite mit Weinbrand beträufeln, mit Pfeffer übermahlen und dick mit Salz-Zucker-Gemisch bestreuen. Auf den Boden des Einlegegefäßes eine Salzschicht aufbringen. Die ersten Heringe mit der Bauchseite nach oben in das Gefäß legen. Dill aufstreuen. Jetzt die übrigen Heringe einschichten, dabei Bauch und Rücken gegen Rücken legen. Dazwischen die Heringe nochmals pfeffern, mit Salz/Zucker-Gemisch und Dill bestreuen. Noch verbliebenen Weinbrand aufträufeln, restliches Salz/Zucker-Gemisch zum Schluss über die Heringe geben.

Gefäß mit Alufolie abdecken und kühl stellen. Nach 48 Stunden die Heringe im Gefäß umschichten, dabei das restliche Salz partienweise zugeben. Abgedeckt erneut beiseite stellen. Nach weiteren 48 Stunden Wasser zugießen, so dass die Heringe bedeckt sind. Abgedeckt an kühlem Ort in der Lake marinieren. Die Dauer ist abhängig von der Menge der Heringe. Ein dutzend z.B. ist nach vier Tagen durchgereift. Zwischendurch ein- bis zweimal umschichten. Am Ende der Marinierzeit die Heringe aus der Lake nehmen und sechs bis acht Stunden wässern. Auf ein Siebgeben und abtropfen lassen.

Die Heringe nach Matjesart mit den Beilagen servieren.

WĂĽrzhering nach Matjesart

Hinweis:
Je nach Menge der eingelegten Heringe kann sich der Reifeprozess 4-5 Wochen hinziehen. In Fässern reift der der Matjes bis zu acht Stunden. Hierzu bedarf es eines kühlen, zwischen 6 und 8 Grad Celsius temperierten Raumes.

Tipp:
Die für die Zubereitung vorgesehenen Heringe belässt man so lange in der Tiefkühlung, bis Bedarf an Matjes gegeben ist ( maximal bis zu sieben Monate, da sonst das Fett ranzig wird ). Die jeweils für eine Mahlzeit benötigten Heringe werden 8-10 Tage vor ihrem Verzehr aus der Kühlung genommen und wie zuvor beschrieben behandelt.

dumduku

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Tags: Fischgericht, Hering, Matjes, Matjesart, Rezept, WĂĽrzhering
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Ich kann schon das bedauern mancher Angler verstehen,wenn eine beliebte Zielfischart nicht mehr häufig im Gewässer vorkommt,man früher anderes gewohnt war. Aber das Gute ist,die Probleme die ein Karpfenbesatz im Gewässer verursachen würden,im momentanen Zustand,wurden erkannt und deshalb verstehen es die Angler dort auch. Außerdem versuchen Sie das Problem " Schlammschicht " als nächstes anzugehen und solange in dem See auf den Karpfenbesatz zu verzichten. Das nenne ich Einsicht,bei gleichzeitigen Einsatz der Problemlösung. Das sich dann noch 14 Angler zu Fischereiaufsehern berufen ließen,weil es zu wenige vor Ort gibt,ist besonders Lobenswert. Damit unterscheiden Sie sich von einem Großteil der Anglerschaft. Beklagen über mangelnde Kontrollen tun sich viele,fordern auch mehr Fischereiaufseher. Gehts dann aber um Eigeninitiative,wird es oftmals ganz still. Man fordert,ist aber selten bereit,selbst etwas zur Verbesserung der Umstände zu tun,Freizeit zu opfern. Deshalb meinen größten Respekt und Dank diesen Anglern,die aktiv etwas zur Problembeseitigung leisten. Klarheit über den Fischbestand in ihrem Pachtgewässer haben seit dem Wochenende die Mitglieder des Anglervereins Britzer See. Gemeinsam mit Verantwortlichen des Kreisanglerverbandes Barnim (KAV) fand das diesjährige Bestandsfischen statt. Das Ergebnis: Der See ist zwar sehr gut mit Hechten besetzt, aber die Karpfen gehen dem Gewässer langsam aus. Und auch an einer anderen Stelle wird der Kreisanglerverband jetzt aktiv: Am Freitag wurden 14 Fischereiaufseher des Kreisanglerverbandes offiziell benannt, die nun für mehr Ordnung an den Gewässern sorgen sollen. "Das Angeln in den Gelegezonen muss unterbunden werden, auch nehmen manche Angler zu viele Fische mit nach Hause", erzählt Eckhard Voß vom Britzer Verein. Er begrüßt die stärkere Kontrolle, die nunmehr im Barnim an der Tagesordnung sein dürfte. Settekorn lobt indes die Bereitschaft der Kontrolleure für die verantwortungsvolle Aufgabe. "Das ist wirklich Arbeit im Ehrenamt, denn niemand bekommt dafür eine Entschädigung. Hier zum Artikel. http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Eberswalde/id/303335