Jo-Jo-Montage
Erstellt von dumduku am Samstag 15. Dezember 2007
Immer wieder auf und nieder geht es mit dem Tauwurm hinter dem Tropfenblei, bis ein Barsch dem Spiel nicht länger zusehen kann. Barsch-Jo-Jo nennt man diese erfolgreiche Methode !
Man verwendet am besten eine sensible Spinnrute, Wurfgewicht bis 30g und eine mittelgroße Stationärrolle mit einer 0,23er Hauptschnur.
Für die Montage benötigt man:
- Tropfenblei ( ca. 7-10g )
- Stopperperle
- Mirko-Wirbel
- 0,18er Vorfach ( ca. 60cm )
- 4er Wurmhaken
Man zieht das Tropfenblei auf die Hauptschnur, gleich dahinter schaltet man eine Stopperperle. An das Hauptschnur-Ende wird ein Micro-Wirbel geknotet und an dieser Ă–se dann das Vorfach mit Haken.
Der Köder in diesem Fall ein Tauwurm wird wie ein Twister vom Kopf her über den dünndrähtigen Haken gezogen, die Hakenspitze bleibt wie beim einem Twister frei. Rund zwei oder drei Zentimeter des Wurmes hängen am Haken über. Am Ende des Wurmes kann man noch ein Stück abkneifen, damit mehr Saft freigesetzt wird.
Diese Montage wirft man ganz normal aus und zupft das ganz vorsichtig über den Grund. Wie beim Twistern hebt und senkt man die Rute. Wichtig ist eine abwechslungsreiche Köderführung, also ruhig mal leichter zupfen und auch stärker, dazu mal eine kleine Pause einlegen. Den die Barsche stehen mal auf einen ruckartig gezupften Wurm , ein anderes Mal auf einen gleichmäßig gezogenen Köder.
Geeignet ist diese Montage bzw. Zupfmethode für Gewässer mit möglichst hindernisfreiem Grund, weil man sonst zu viele Vorfächer verliert bzw. zu viele Tauwürmer verangelt. Nur Könnern sei geraten, das Barsch-Jo-Jo auch über Krautbänke zu führen.
Ein schöner Nebeneffekt dieser Methode: es gibt immer wieder Überraschungsfänge. Zwar sind es in erster Linie Barsche, die sich mit dem gezupften Wurm überlisten lassen, aber auch Zander, Hecht, Aal, Rotaugen und Brassen haben manchmal Lust auf ein kleines Jo-Jo-Spielchen.

Freitag 18. Dezember 2009 um 11:04
Hallo,
find ich klasse!
Der Barsch ist einer meiner liebsten Fische.
Ich habe ihn schon mit allem “gejagt”. Sei es
mit Oberflächenködern, Jigs, Wobblern, Verschiedensten
Ami-Rigs…und auch immer gut gefangen ABER…die wirklich groĂźen
habe ich immer auf naturköder an “Spinrigs” gefangen, ähnlich wie deinem oben genannenten! Nur das ich zB ein rotes Walkerblei/Schleppblei benutze (um besser ĂĽber den grund zupfen zu können) und kurz vor den Haken wird eine bunte,kleine auftriebsperle mit Stoppergummis befestigt…So hat der Wurm oder Köfi bei jedem Einholstop die chance aufzusteigen, bei wiedereinholen der Schnur wird das ganze wieder richtung Grund gedrĂĽckt. Ein verfĂĽhrerisches Auf-und-Ab-Spiel also!
weiter so