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Fisch für alle – Zukunft Aquakultur

Erstellt von dumduku am Samstag 7. Februar 2009

Fisch für alle – Zukunft Aquakultur

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Die Ozeane sind überfischt, die Ausbeute an Wildfang stagniert. Der weltweite Fischkonsum nimmt dennoch stetig zu: der Zucht sei dank. Schon heute stammt rund ein Drittel der weltweit verzehrten Fische aus Aquakulturen. Tendenz: steigend.

Doch auch der Farmfisch ist nicht unumstritten. Aus größtenteils norwegischen Aquakulturen stammt der hierzulande sehr beliebte Lachs. Die Vorstellung von Massentierhaltung im Meer verdirbt jedoch so manchem Kunden den Appetit. Fischfreundlichen Konsum verspricht hingegen der Kauf von Bio-zertifizierten Produkten – schon allein aufgrund der niedrigeren Besatzdichten.

Viele Fischfarmen können die Nachzucht aus dem eigenen Bestand generieren. Nicht so die Aalmäster: Da sich der begehrte Speisefisch in Gefangenschaft nicht vermehrt, sind sie auf den Fang der kleinen, so genannten Glasaale angewiesen. Doch die Mastbetriebe stecken in der Klemme: Die Fangzahlen der Glasaale nehmen rapide ab, zusätzlich kaufen die Chinesen den Markt leer. Seit einigen Jahren versuchen die Fischer nun, die Bestände in unseren Gewässern zu erhalten, indem sie alljährlich Millionen junger Aale in Flüssen und Seen aussetzen.

Um höhere Erträge zu erwirtschaften, müssen auch alt eingesessene Teichwirte neue Wege beschreiten. Vom Karpfen allein können auch sehr große Betriebe kaum noch leben. Während kiloschwere Karpfen weiterhin über viel Platz in den großen, von Menschenhand geschaffenen Teichen verfügen, müssen sich andere Arten wie der appetitliche Streifenbarsch mit kleinen, abgetrennten Bereichen begnügen. “Teich in Teich” nennt sich die neue Technik der intensiven Aufzucht.

Als Lieferant von Kaviar steht der Stör bei Investoren hoch im Kurs. Aufgrund der gnadenlosen Jagd nach dem wertvollen Süßwasserfisch ist er in freier Wildbahn inzwischen fast ausgerottet. Nun sollen große Fischzuchtanlagen helfen, den Hunger der Reichen nach dem schwarzen Gold zu stillen.

dumduku

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Tags: Angelvideo
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Der Streit um die Heringsquote geht weiter.Sie soll ja nochmals um 21% gesenkt werden. Das ruft die Fischer auf den Plan,weil Sie eine Bedrohung Ihrer Existenz sehen. Brüssel (dpa/mv) - EU-Fischereikommissar Joe Borg will bei der geplanten Senkung der Fangquote für den Ostseehering bleiben. Die Forderung der Fischer in Mecklenburg-Vorpommern, auf diesen Schritt erst einmal zu verzichten, habe er abgelehnt, teilte der Europaabgeordnete Werner Kuhn (CDU) heute nach einem Gespräch mit dem EU-Fischereikommissar mit. Hier zum Artikel. http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?SID=7d09555cd3e0fc886f2e8ec3cb54654b&param=news&id=2566167 Minister Backhaus findet die Kürzung der Quote nicht akzeptabel. Die Sorgen der Fischer sind auch nicht ganz unbegründet. „Die Kutter- und Küstenfischerei in der Ostsee ist maßgeblich von der Fischerei auf Dorsch und Hering abhängig. Allein in Mecklenburg-Vorpommern werden nahezu 70 % der jährlichen Gesamterlöse aus dieser Fischerei erzielt. Die von der Kommission angekündigte erneute Kürzung der Heringsquote um 21 % gefährdet die Existenz zahlreicher Küstenfischereiunternehmen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dagegen muss man sich zur Wehr setzen. Der Internationale Rat für Meeresforschung hatte in seinem jüngsten Gutachten eine Kürzung der Heringsquote in der westlichen Ostsee  um 31 % empfohlen. Dem ist die Kommission nicht gefolgt. Aber auch der jetzige Vorschlag bedeutet eine Kürzung um 52 % gegenüber der Heringsquote aus dem Jahr 2008. Hier zum Artikel. http://www.mvticker.de/mv/news_id6728_minister_backhaus_geplante_kuerzung_heringsquote_nicht_akzeptabel.html Die Fischer bezweifeln eh den Quotenerfolg. „Einige Kutter haben 30 Tonnen, andere nur zwei. Die Quote müsste so verteilt werden, dass sich alle davon ernähren können“, fordert André Trompka. Es könne nicht sein, dass sich einige Unternehmen vier neue Boote anschaffen können und kleinere immer weniger Einkünfte haben. Hier zum Artikel. http://www.ln-online.de/regional/2666796