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Gift in der Lauer: Noch mehr Fische werden sterben

Erstellt von tofi am Dienstag 29. September 2009

Tja da berichtet Niedersachsen von weniger Fischsterben,ich erwähne noch,das es nicht überall so aussieht,schon ist das nächsteElend da.

Dieses mal in der Lauer.

Morgen bestimmt im nächsten Gewässer.

Oftmals wird von den Verursachern nur der Schaden an gestorbenen Fischen gesehen.

Das Kleinstlebewesen aber,die Grundlage für viele Fischbestände sind,die Tierwelt im allgemeinen auch drunter leidet,das häufig noch Jahre später,der ursprüngliche Zustand nicht wieder erreicht wird,fällt unter den Tisch.

Die Kosten fĂĽr den Wiederaufbau,leider auch.

Sieht man die Strafen für solche Verursacher,oder den finanziellen Ausgleich ,den geschädigte erhalten,kann man nur müde Lächeln.

Der Verschmutzer,Schädiger,wird weniger belastet,wie die Betroffenen.

Wohl sehr schwerwiegende, auch langfristige Folgen für das Leben in der Lauer haben die Industriestoffe, die am Freitagabend vom Gelände eines Stadtlauringer Holzbau-Betriebes in das Gewässer flossen. Auch wenn Ausmaß und Dauer des Schadens zur Zeit noch nicht exakt feststellbar sind, steht schon jetzt fest, dass das Imprägniermittel nicht nur Fische tötet, sondern eben auch Kleinlebewesen wie Insekten, Käferlarven oder Muscheln. Das betonte auf Anfrage Dagmar Mußhoff von der technischen Gewässeraufsicht des Wasserwirtschaftsamtes Bad Kissingen. „Diese Kleinlebewesen zählen zu den Gewässerorganismen. Wenn die ausfallen, fehlt die Nahrungsgrundlage für Fische, beispielsweise für Forellen“, so Mußhoff. So sei damit zu rechnen, „dass noch mehr Fische ihr Leben lassen müssen, das ist die traurige Wahrheit“. Denn zu beachten sei vor allem auch die Nachwirkung: „Imprägnierstoffe schädigen die Schleimhaut der Fische“. Sei aber der Schutz durch die Schleimhaut nicht mehr gegeben, fehle das Elementare.

Hier zum Artikel.

http://www.mainpost.de/lokales/schweinfurt/Gift-in-der-Lauer-Noch-mehr-Fische-werden-sterben;art763,5308572

aalklaus

Hallo Angelfreund Wenn Du fragen hast zu diesem Thema oder Kommentare abgeben willst,nur los. Wo ich kann, helfe ich gerne und freu mich ĂĽber Anregungen oder Hinweise eurerseits.

Tags: Besatz, Bestand, Bestandsgefährdung, Fischregionen, Flussabschnitte, Flusslauf, Flussregionen, Forelle, Gewässer, Presseartikel, Schutz, Wasser
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Es zeichnen sich immer bessere Ergebnisse beim Bestandsaufbau des Lachses und der Meerforelle in der Stepenitz ab. Jahrelange Bemühungen zur Wiederansiedlung zeigen Erfolge in Form von Rückkehrern des Lachses und der Meerforelle. Es bleibt zu hoffen,das Wir Angler so umsichtig sind und zufällig gefangene Lachse umgehend zurücksetzen ohne das oftmals übliche Prozedere ( Foto,Wiegen,Messen ). Naja und das keiner entnommen wird,versteht sich hoffentlich von selbst. Leider ist das nicht immer der Fall,wie andere Fälle bei ähnlichen Projekten in Deutschland zeigen. Bleibt zu hoffen das wir Angler uns unserer Verantwortung bewusst sind. Ulrich Thiel, Mitarbeiter Gewässerwirtschaft beim Landesanglerverband Brandenburg, zeigte gestern einen 80 Zentimeter langen Lachs, den er aus der Stepenitz bei der Jungfernbrücke geholt hatte: „Der Lachs ist zum Essen viel zu wertvoll, er repräsentiert einen Gegenwert von 1000 Euro wegen des Aufwands, der betrieben wird, ihn wieder heimisch zu machen. Wir hoffen, dass die Angler so vernünftig sind, einen Lachs freizulassen, falls sie einen fangen. Bei Meeresforellen ist der Aufwand geringer, wir haben hohe Rückkehrerzahlen.“ Hier zum Artikel. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11651192/61469/Kontrollen-noch-bis-Weihnachten-Kapitaler-Lachs-in-der.html