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WWF: Zum Schutz des Aales – SchlieĂźung der Aal-Fischerei auch fĂĽr Hobby-Angler

Erstellt von tofi am Mittwoch 4. November 2009

Das es dem Aal schlecht geht,trotz aller langsam anlaufenden Bemühungen ist kein Geheimnis mehr,lässt sich auch nicht mehr verleugnen.

Nun hat der I.C.E.S. noch einmal deutlich auf die Problematik hingewiesen und fordert den maximalen Schutz.

Das bedeutet,kein Befischen oder beangeln des Aales mehr.

Auch sollte man den Kauf des Aales unterlassen.

Andere Nationen sind uns da um einiges voraus.

Uns Anglern sollte es eigentlich am leichtesten fallen,auf den Aalfang zu verzichten.

Wir mĂĽssen nicht davon Leben.

BegrĂĽnden wir aber unseren Einsatz von finanziellen Mitteln damit,dass wir weiter auf Aal Angeln wollen,ist das ein schwacher Standpunkt.

Denn jeder Fisch der bedroht in seiner Art ist,gebĂĽhrt unser Einsatz,sei es durch finanzielle Leistungen zum Besatz.

Aber Fischer mĂĽsstten langsam erkannt haben,das der Besatz mit Aal nur unter dem Gesichtspunkt Ihn weiter befischen zu dĂĽrfen auch nicht dass gelbe vom Ei ist.

Ein`s halte ich den Fischern aber ” noch ” zu Gute.

Sie mĂĽssen von der Fischerei leben.

Aber so langsam mĂĽsste die Erkenntnis reifen,das der Aal,eigentlich eines kompletten Schutzes bedarf und andere Quellen in der Fischerei erschlossen werden mĂĽssen.

Der Europäische Aal steht unmittelbar vor dem Aussterben und muss nach einer Empfehlung des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) maximal geschützt werden. Dies teilte die Umweltschutzorganisation WWF am Mittwoch in Frankfurt am Main mit und forderte als Konsequenz die Schließung der Aal-Fischerei auch für Hobby-Angler. Der WWF verwies darauf, dass der Bestand an Jungfischen seit den 80er Jahren auf ein bis neun Prozent der damaligen Größe geschrumpft ist. Selbst nach einem sofortigen Fangstopp werde es 60 bis 100 Jahre dauern, ehe sich die Aalbestände erholen, da es zuwenig fortpflanzungsfähige Tiere gebe.

Hier zum Artikel.

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gbVmyGewqL_aK7xThvV0YNAGjnDw

Was ich aber nun überhaupt nicht verstehen kann,wenn jetzt erklärt wird der Aal hat sich in Brandenburg erholt oder der Bestand stagniert!

Nun hat Menzel eine gute Nachricht parat: “Seit etwa einem Jahr stellen wir fest, dass die Aal-Bestände im Land zumindest stagnieren.”


Das ist nur auf den Aalbesatz zurĂĽckzufĂĽhren.

Nichts anderes.

Ich befĂĽrworte den Aalbesatz zur Sicherung des Aallaicherbestandes ganz klar.

Aus dem Grund.

Lieber ein Aal der besetzt wird in offenen Fließgewässer,Habiate zum Abwachsen hat,als in Fernost aus der Dose gelöffelt zu werden.

Auch wenn es nicht das optimale ist,denn die Glasaale wurden ja dafĂĽr auch an anderer Stelle entnommen.

Aber so lange wie der ungehinderte Auf-, und Abstieg noch nicht gesichert ist,wohl die beste Alternative.

Fragen müssen sich natürlich Angler wie Fischer gefallen lassen,warum die eh schon dünne Glasaalmenge dann noch für Besatz in abgeschlossenden Gewässern benutz wird,oder in Teichanlagen !

Sicher fĂĽr Fischer eine ganz andere Problematik,wie fĂĽr uns Angler.

Die Fischer brauchen Ihn noch um Existenzen zu sichern,bis andere Einnahmequellen gefunden sind.

Es muss nur in der Richtung auch etwas passieren,da mangelt es bei Fischern an Ernsthaftigkeit,viel Zeit bleibt nicht.Deshalb sollte auch Druck ausgeĂĽbt werden.

Aber die Gesichtspunkte ziehen bei uns Anglern nicht.

Warum tuen Wir uns so schwer,einfach mal auf eine bedrohte Fischart zu verzichten ?

Sicher gibt es andere Verursacher auch,die zusammengenommen einen größeren Faktor darstellen bei der Bedrohung des Aalbestandes !

Aber wäre es nicht deutlich in der Öffentlichkeit erkennbar,das die Angler durch einen Verzicht des Aalfanges,ihren Part erkannt haben und bereit sind ihn zu erfüllen ?

Und damit setzen wir die anderen Verursacher unter Druck !

Aus dieser Sichtweise, sollten wir es auch mal betrachten.

Hier mal ein Auszug aus dem anderen Artikel.

Ein Lichtblick für die Aalbestände

Noch bis vor kurzem stand es gar nicht gut um den Fisch des Jahres 2009, den Aal. Die MaĂźnahmen zur Bestandssicherung scheinen nun aber zu wirken.

Hier zum Artikel.

http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.nachrichten.uckermark&id=596936


aalklaus

Hallo Angelfreund Wenn Du fragen hast zu diesem Thema oder Kommentare abgeben willst,nur los. Wo ich kann, helfe ich gerne und freu mich ĂĽber Anregungen oder Hinweise eurerseits.

Tags: Aal, AnglerAal, Bestandsgefährdung, EU, Fischer, Fischschutz, Presseartikel
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Gründungen von Hegegemeinschaften begrüße ich immer.Sei es bei Fischern oder bei Anglervereinen.Lässt sich doch damit oftmals eine bessere Hege,Pflege der Fischbestände realisieren. Das Fischbestände zurückgehen hat mehrere Gründe.Wie auch hier erwähnt. Die Zahlen der vereinseigenen Statistik sprechen eine deutliche Sprache: Demnach ist in den letzten drei Jahren die Aal-Ernte von 3200 auf 2800 Stück zurückgegangen. Bei Zander sieht es noch dramatischer aus: Hier hat sich die Zahl der gefangenen Exemplare im selben Zeitraum von 5000 auf 2300 Stück mehr als halbiert. "Da ist was faul!", kommentiert Fischer. Der Vorsitzende der Hegegemeinschaft macht für dieses Phänomen drei Gründe verantwortlich: Zum einen sei die Wasserqualität des Schwielochsees seit Anfang der 90er Jahre stetig besser geworden. Der zurückgehende Nährstoffeintrag biete den Fischen immer weniger Nahrungsressourcen. Ein weiterer Grund sei der Klimawandel. Durch die kürzeren Winter würden die Fische zu früh laichen. Die dritte Ursache für den Rückgang sei das massenhafte Auftreten der Kormorane. Ihn haben die Fischer inzwischen zum Hauptfeind erklärt: "Ich kann nicht verstehen, wie man den Kormoran zum Vogel des Jahres 2010 wählen konnte!", ärgert sich Fischer. Eine bessere Wasserqualität wollen wir alle,ist durch EU Gesetze auch gefordert. Das dadurch Fischbestände ausdünnen ist klar. Den Faktor Klimaerwärmung ( wenn Er denn überhaupt haltbar ist,darüber streiten auch die Gelehrten ) ,kann man in erster Linie auch nicht ändern. Das liegt an uns selbst,ist aber ein längerer Prozess. Kommt dann aber der Kormoran in seiner ungebremsten Zunahme auch noch oben drauf,wird es eng. Von daher kann ich auch verstehen,das auch beim Kormoran etwas geschehen muss und zwingend nötig ist. Bei den anderen Punkten auch. Ich mag bei den momentanen Minusgraden überhaupt nicht dran denken,was unseren Salmostrecken wieder " blüht ",wenn die stehenden Gewässer zufrieren,wie es jetzt schon passiert. Da wird es " Schwarz " am Himmel und den Fließgewässern. Hier zum Artikel. http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Beeskow/id/308534