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Das Meer wird zum Tatort

Erstellt von dumduku am Mittwoch 11. November 2009

Das Meer wird zum Tatort

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Tatort Meer Fischpolizei auf dem Eismeer
Experten nennen sie in einem Atemzug mit Waffen- und Drogenschmuggel – Verbrechen gegen die Umwelt. Wilderer und Piratenfischer verdienen Milliarden. Sie interessieren sich nicht fĂĽr internationale Abkommen und Gesetze. Sie tricksen die Behörden aus – die teilweise hilflos zuschauen mĂĽssen. Ein besonders drastischer Fall sind illegalen Fischerei-Flotten im SĂĽdlichen Ozean rund um die Antarktis. “W wie Wissen” begleitet eine australische Sondereinheit, die hier Piratenfischer verfolgt.

Tickende (Zeit)-Bomben unter Wasser
Nach 1945 haben die Alliierten ihre überschüssige Munition vor der deutschen Küste versenkt und Experten gehen davon aus, dass noch etwa eine Million Tonnen Sprengkörper im Salzwasser liegt. Immer wieder finden Fischer das heikle Kriegsgut in ihren Netzen. Das Problem: Niemand weiß genau, wo die gefährliche Fracht eigentlich liegt. Neben Munition mit herkömmlichen Sprengsätzen liegen auf dem Meeresgrund auch hochgiftige Stoffe: Tabun, Sarin, Phosgen und das arsenhaltige Senfgas.

Welt in Zahlen – Tatort Meer
Mittlerweile gelten 75 Prozent aller kommerziell genutzten Fischarten als überfischt. Pro Jahr lassen Schiffe illegal etwa drei Millionen Tonnen Schweröl-Rückstände ab. Das entspricht 40 schweren Tankerunglücken. Urlaubsparadies Mittelmeer: Mehr als die Hälfte der an den Küsten liegenden Städte hat keine Kläranlagen, mindestens 60 Prozent der Abwässer fließen direkt ins Meer. In der Antarktis ist das Packeis wegen der Erwärmung der Ozeane in den letzten 20 Jahren um etwa acht Prozent zurück gegangen.

Plastiksuppe im Pazifik
Zu Edgar Allan Poes Zeiten war der Malstrom die unheimliche Erscheinung des Meeres, heute ist es der Plastikstrudel im Nordpazifik. Meeresbiologen warnen: Nicht nur die groĂźen Teile wie Netze und Bojen sind gefährlich, die wahre Bedrohung sind die winzigen Plastik-Teilchen. Auf dem Expeditionsschiff “Kaisei” studieren Umweltaktivisten die Auswirkung auf das Ă–kosystem. Und sie wollen Lösungen finden zum Einsammeln und eventuellen Recyceln des PlastikmĂĽlls.
Goldrausch in der Tiefsee
Auf dem Grund des Pazifiks haben Geologen viele kostbare Rohstoffe entdeckt. Seit einigen Jahren dringen sie mit aufwändiger Technik immer weiter in diese fremde Welt vor, allen voran auch deutsche Forscher. Während an Land die Vorkommen langsam aber sicher zur Neige gehen, liegt am Meeresboden die vermutlich größte Schatzkammer der Erde. Ihre Eroberung hat bereits begonnen. Doch in der kaum erforschten Tiefsee könnte der Abbau zu gigantischen Umweltzerstörungen führen.

dumduku

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Es zeichnen sich immer bessere Ergebnisse beim Bestandsaufbau des Lachses und der Meerforelle in der Stepenitz ab. Jahrelange Bemühungen zur Wiederansiedlung zeigen Erfolge in Form von Rückkehrern des Lachses und der Meerforelle. Es bleibt zu hoffen,das Wir Angler so umsichtig sind und zufällig gefangene Lachse umgehend zurücksetzen ohne das oftmals übliche Prozedere ( Foto,Wiegen,Messen ). Naja und das keiner entnommen wird,versteht sich hoffentlich von selbst. Leider ist das nicht immer der Fall,wie andere Fälle bei ähnlichen Projekten in Deutschland zeigen. Bleibt zu hoffen das wir Angler uns unserer Verantwortung bewusst sind. Ulrich Thiel, Mitarbeiter Gewässerwirtschaft beim Landesanglerverband Brandenburg, zeigte gestern einen 80 Zentimeter langen Lachs, den er aus der Stepenitz bei der Jungfernbrücke geholt hatte: „Der Lachs ist zum Essen viel zu wertvoll, er repräsentiert einen Gegenwert von 1000 Euro wegen des Aufwands, der betrieben wird, ihn wieder heimisch zu machen. Wir hoffen, dass die Angler so vernünftig sind, einen Lachs freizulassen, falls sie einen fangen. Bei Meeresforellen ist der Aufwand geringer, wir haben hohe Rückkehrerzahlen.“ Hier zum Artikel. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11651192/61469/Kontrollen-noch-bis-Weihnachten-Kapitaler-Lachs-in-der.html