Hydrobiologen retten den Behlendorfer See
Erstellt von tofi am Freitag 4. Dezember 2009
Ich bin immer wieder erstaunt mit welchen Mitteln man heute Seen von Phosphor usw. befreit.
Es stellt sich fĂĽr mich nur die Frage,215 t sind ja nun auch kein Pappenstiel.
Wie oft kann man das überhaupt wiederholen,wenn weitere Einleitungen ins Gewässer erfolgen ?
Macht dieses Verfahren nicht nur dann Sinn,wenn weitere Einleitungen verhindert werden ?
Na mal sehen wie es weiter geht am Gewässer,die Info wird es ja auch mal geben.
Algen im Wasser verderben den Behlendorfern die Freude an ihrem See. Doch jetzt wird er gereinigt. Hydrobiologen kippen tonnenweise ein Spezialmittel ins Wasser. Das Zeug soll Phosphate dauerhaft binden.
Das Granulat sieht aus wie Katzenstreu. 214 Tonnen davon kippen Hydrobiologen dieser Tage in den Behlendorfer See. Beim Absinken bindet es den im Wasser gelösten Phosphor an sich.
„Das sind die Folgen von Einleitungen in den vergangenen fünfzig bis hundert Jahren“, sagt der Umweltchemiker Nicolai Nowak. Schon in wenigen Tagen sei das Wasser wieder sehr viel klarer.
Hier zum Artikel.
http://www.ln-online.de/regional/2700780

Mittwoch 30. Dezember 2009 um 20:48
Ein sehr guter Beitrag, informativ und sehr gut formuliert … ich hoffe das auch in Zukunft solch gute Beitraege geschrieben werden, also weiter so machen! Lieben Gruss