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Leben am Ufer – Das Nildelta – Ende eines Wunders

Erstellt von dumduku am Samstag 12. Dezember 2009

Leben am Ufer – Das Nildelta – Ende eines Wunders

Teil 1 dieser Doku-Reihe

PW:  l4h

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Die Ă„gypter gehören zu den ersten, die die Auswirkungen des Klimawandels zu spĂĽren bekommen werden. Denn ein GroĂźteil des ĂĽberbevölkerten Nildeltas droht bis zum Jahr 2100 von den Fluten des Mittelmeers ĂĽberschwemmt zu werden.  Mehr als 40 Millionen Ă„gypter leben weniger als zwei Meter ĂĽber dem Meeresspiegel. Dr. Mohamed Bahnassi von der Universität Alexandria hat nachgewiesen, dass das Meer bei Rosetta seit 14 Jahren 100 Meter pro Jahr ins Land vordringt. Doch fĂĽr die vorhergesagte Katastrophe ist nicht nur die globale Erwärmung verantwortlich. Seit 1963 hält der Assuan-Staudamm Millionen von Tonnen des fruchtbaren Lehms zurĂĽck, den der Nil aus Ă„thiopien mitbringt. FrĂĽher hielt das Nildelta dem Ansturm des Meeres Stand, weil jener Lehm das ersetzte, was von den Fluten weggeschwemmt worden war. Zudem sinkt das Nildelta stetig ab – in den letzten zehn Jahren des 20. Jahrhundert um zehn Millimeter pro Jahr. Und zwei Drittel der ägyptischen Bauern mĂĽssen Anbauflächen bewirtschaften, die wegen zunehmender Versalzung kaum noch Ertrag bringen. AuĂźerdem ist das Wasser des Nils stark verschmutzt, weil zahlreiche Betriebe und Städte ihre Abwässer ungeklärt in den Strom leiten. Es stellt sich die Frage, ob es Ă„gypten gelingen wird, eine Lösung fĂĽr diese lebenswichtigen Probleme zu finden. Nur einige wenige Vorreiter im Land haben konkrete und oft auch sehr erfinderische Vorschläge fĂĽr eine wirklich nachhaltige Entwicklung.  Hintergrundinformationen: KĂĽstengebiete sind geografische Räume, in denen ein produktiver Austausch zwischen Festland und Meer stattfindet. Weltweit gelten sie als empfindliches Barometer fĂĽr die Interaktion zwischen Mensch und Natur und besitzen ein hohes Wirtschaftspotenzial. Die Dokumentationsreihe stellt fĂĽnf KĂĽstenlandschaften aus der Sicht ihrer Bewohner vor, Wissenschaftler berichten ĂĽber ihre jĂĽngsten Erkenntnisse.

Zum Auftakt der Reihe hat das Filmteam das Nildelta besucht und zeigt das Ende eines Wunders.  Im Zuge zunehmender Besiedlung, eines steigenden Meeresspiegels sowie des Wachstums von Industrie, Landwirtschaft und Tourismus haben die Menschen die KĂĽstenlandschaften immer mehr umgestaltet und ihren BedĂĽrfnissen angepasst. Das geschah oft auf Kosten der Artenvielfalt, also letztlich der natĂĽrlichen Ressourcen. Die fĂĽnfteilige Reihe will einem breiten Publikum die Situation von fĂĽnf KĂĽstenregionen – dem Nildelta, den Niederlanden, Venedig, den Lofoten und der Bucht von Mont Saint Michel – vorstellen. Dabei geht es sowohl um historische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte der KĂĽstenlandschaften als auch um neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die die Regionen betreffen.

dumduku

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Tags: Angelvideo
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Der Streit um die Heringsquote geht weiter.Sie soll ja nochmals um 21% gesenkt werden. Das ruft die Fischer auf den Plan,weil Sie eine Bedrohung Ihrer Existenz sehen. Brüssel (dpa/mv) - EU-Fischereikommissar Joe Borg will bei der geplanten Senkung der Fangquote für den Ostseehering bleiben. Die Forderung der Fischer in Mecklenburg-Vorpommern, auf diesen Schritt erst einmal zu verzichten, habe er abgelehnt, teilte der Europaabgeordnete Werner Kuhn (CDU) heute nach einem Gespräch mit dem EU-Fischereikommissar mit. Hier zum Artikel. http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?SID=7d09555cd3e0fc886f2e8ec3cb54654b&param=news&id=2566167 Minister Backhaus findet die Kürzung der Quote nicht akzeptabel. Die Sorgen der Fischer sind auch nicht ganz unbegründet. „Die Kutter- und Küstenfischerei in der Ostsee ist maßgeblich von der Fischerei auf Dorsch und Hering abhängig. Allein in Mecklenburg-Vorpommern werden nahezu 70 % der jährlichen Gesamterlöse aus dieser Fischerei erzielt. Die von der Kommission angekündigte erneute Kürzung der Heringsquote um 21 % gefährdet die Existenz zahlreicher Küstenfischereiunternehmen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dagegen muss man sich zur Wehr setzen. Der Internationale Rat für Meeresforschung hatte in seinem jüngsten Gutachten eine Kürzung der Heringsquote in der westlichen Ostsee  um 31 % empfohlen. Dem ist die Kommission nicht gefolgt. Aber auch der jetzige Vorschlag bedeutet eine Kürzung um 52 % gegenüber der Heringsquote aus dem Jahr 2008. Hier zum Artikel. http://www.mvticker.de/mv/news_id6728_minister_backhaus_geplante_kuerzung_heringsquote_nicht_akzeptabel.html Die Fischer bezweifeln eh den Quotenerfolg. „Einige Kutter haben 30 Tonnen, andere nur zwei. Die Quote müsste so verteilt werden, dass sich alle davon ernähren können“, fordert André Trompka. Es könne nicht sein, dass sich einige Unternehmen vier neue Boote anschaffen können und kleinere immer weniger Einkünfte haben. Hier zum Artikel. http://www.ln-online.de/regional/2666796