Ein Angeltag zwischen Templin und Milmersdorf im Biosphärenreservat Schorfheide
Erstellt von tofi am Samstag 12. Dezember 2009
Hallo Angelfreunde !
Gestern war es wieder einmal Zeit, den Hechten “auf die Schuppen zu rĂĽcken”.
Zu diesem Zweck fuhren Joachim und ich in die Schorfheide bei Templin.
In Ahrensdorf bekamen wir den SchlĂĽssel fĂĽr das Boot, welches uns fĂĽr diesen Tag ĂĽber Zaar- und Fährsee “tragen” sollte.
An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass beim Eigentümer des Bootes auch ein
Bungalow gemietet werden kann, wenn man für mehrere Tage der Angelei auf den Gewässern zwischen Templin und Milmersdorf nachgehen möchte.
Der Bungalow befindet sich auf dem Grunstück der Fam. Pächnatz.
Es stehen 2 Schlafräume,ein Wohnzimmer mit offener Küche und ein Bad mit Dusche zur Verfügung.
Bei einem Preis von 50,- Euro pro Tag sind neben dem Bungalow das Boot sowie Handtücher und Bettwäsche inkl..
Solltet Ihr beabsichtigen, die sehr guten Angelgewässer zu erkunden, wendet Euch bitte direkt an
Fam. Pächnatz unter der Tel.-Nr.: 03988 63109.
So, nun aber zu unserem Angeltag.
Am See angekommen wurde das Boot klargemacht, der Motor montiert und die Angelsachen verstaut.
Das Wetter spielte mit – kein Regen, kaum Wind – was will man mehr.
Klar wollten wir mehr – Fisch war unser Ziel !
Also, da die Fische nicht zu uns kommen, mĂĽssen wir zu ihnen – und damit ging es los.
Wer den Zaarsee etwas kennt, kann die “guten” Stellen direkt ansteuern.
Und so war es dann auch. Als Köder dienten die guten Gufis.
Erster Wurf und die Rute “neigte ihre Spitze”. Die Gegenwehr des “GegenĂĽber” war nicht doll.
Ein Hechtlein von ca. 40 – 45 cm hatte dem Köder nicht widerstehen können.
Schnell und schonend wurde der kleine Kerl noch im Wasser abgehakt und durfte wieder abtauchen.
Zweiter Wurf und wieder eine leichte Gegenwehr. Na, alles klar – wieder ein Hechtlein in der Größenordnung des ersten Hechtes.
Gleiches Prozedere – abhaken und schwimmen lassen.
Der Auftakt des Tages war nicht schlecht, auch wenn es nur kleine Hechte waren.
Da sich keine weiteren “Schuppenträger” an dieser Stelle zeigten, fuhren wir weiter. Doch das immer noch
vorhandene Kraut und die noch nicht verschwundenen Seerosenblätter machten es nicht leicht an die Hechte zu kommen.
So versuchten wir an weiteren Stellen unser GlĂĽck, allerdings vergeblich.
Nun ging es auf den Fährsee. Aber hier mussten wir schnell erkennen, dass wir als Angler schlechte Karten haben. Der Fischer war auf dem See und zog seine Netze durch das Wasser. Nun ja, es ist halt sein Beruf und wir Angler haben es zu akzeptieren.
Uns war natĂĽrlich sofort klar, warum wir auf dem Zaarsee nur 2 “Kleine” an den Haken bekamen – auch hier war der Fischer in den letzten Tagen aktiv.
Also ging unsere Fahrt weiter in Richtung Templin, an das andere Ende vom Fährsee. Und dort waren wir dann doch noch erfolgreich. Neben 2 Hechten von jeweils 50 cm Länge konnte Joachim noch einen schönen Hecht auf die Schuppen legen.
Der “Kollege” brachte es auf eine Länge von 80 cm, die er doch kräftig einsetzte, um sich seiner “Verhaftung” zu entziehen.
Nach diesem erfolgreichen Angelstopp blickten wir gen Himmel und entschlossen uns die Heimreise anzutreten, denn der Himmel versprach nichts Gutes. Wir sollten mit unserer Vermutung richtig liegen. Kaum am Ufer angekommen, das Boot festgemacht und das Angelzeug im Auto verstaut, öffneten sich die Schleusen und es goss wie aus Eimern.
GlĂĽck gehabt !
So fuhren wir nach einem schönen Angeltag gut gelaunt gen Heimat.
In den Gewässern gibt es reichlich Hecht, Barsch, Aal, Karpfen, Schlei usw.
Na dann, allen, die ans Wasser gehen, und unserem gemeinsamen Hobby nachgehen wĂĽnsche ich
P E T R IÂ Â Â H E I L !
GruĂź Detlef

Mittwoch 6. Januar 2010 um 09:55
Hallo Freunde!
Ich habe in meinem Beitrag auf die Möglichkeit der Übernachtung hingewiesen. Natürlich muß man nicht zwingend bei Fam. Pächnatz
ĂĽbernachten, um das Boot nutzen zu können. Also wer nur mal fĂĽr einen Tag die Gewässer “unsicher machen möchte”, kann das Boot, natĂĽrlich zu einem weit geringeren Preis nutzen. Aber bitte frĂĽh genug anrufen, ob das Boot frei ist. Und dann wäre es gut, einen eigenen Motor zu haben.
GruĂź
Detlef