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Tatort Meer – ausgebeutet und zugemĂĽllt

Erstellt von dumduku am Mittwoch 3. Februar 2010

Tatort Meer – ausgebeutet und zugemĂĽllt

PW:  l4h

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Seevögel verhungern, weil ihr Magen voller Plastik ist. Delfine verenden in achtlos weggeworfenen Netzen. Und Piraten bleiben ungestraft – weil der Politik der Mut fehlt. Welche Tragödien sich tagtäglich in unseren Meeren abspielen, bekommen wir nur selten mit. Unsere Ozeane sind eine Lebenswelt, von der die Wissenschaftler weniger wissen als vom Mond – und die es zu schützen gilt. Quarks & Co widmet sich diesem “Tatort Meer”.

Das Meer – die größte Mülldeponie der Welt
Ob radioaktive Abfälle oder täglicher Hausmüll – die Weltmeere haben sich in eine gigantische Mülldeponie verwandelt. Wissenschaftler schätzen, dass jedes Jahr dreimal so viel Abfall ins Meer gelangt wie an Fisch herausgeangelt wird. Im niederländischen Nationalpark „Duinen van Texel“ liegen Flaschen, Becher, Schuhe, Folien, kaputte Fischernetze und sogar mannshohe Bottiche im Sand. Sieben bis acht Kilogramm Abfall spült die Nordsee jeden Tag auf den Inselstrand – pro Kilometer! Quarks & Co sieht sich die größte Mülldeponie der Welt einmal genauer an.

Beliebt bei Tauchern und Fischen: kĂĽnstliche Riffe
Vor der Küste Nordamerikas: In künstlichen Riffen aus ausgedienten Schiffen bildet sich innerhalb weniger Jahre eine faszinierende Unterwasserwelt. Quarks & Co geht dem auf den Grund und fragt: Bereichern diese Kunst-Riffe tatsächlich die Meere? Oder sind sie allenfalls eine Attraktion für den Tauchtourismus? Und mit welchen Spätfolgen?

Goldgräberstimmung in der Tiefsee
In Angola herrscht Goldgräberstimmung. Immer mehr Ölkonzerne siedeln sich dort an. Der Grund: riesige Erdölfelder weit vor der Küste in über tausend Meter Tiefe. 85 Milliarden Barrel liegen hier, so die ersten Schätzungen – genug, um Deutschland 85 Jahre mit Öl zu versorgen. Quarks & Co zeigt, welches Risiko die Ölförderung aus der Tiefsee birgt.

Tödlicher Lärm unter Wasser
Seit der Einführung des Mittelfrequenz-Sonars („LFAS“), das hochenergetische Impulse im Frequenzbereich zwischen 1.000 und 10.000 Hertz abgibt, schallt ein solcher Lärm durch die Ozeane, dass Walen letztlich das Gewebe des Innenohrs platzt. Orientierungslos schwimmen die Tiere durch das Meer, einige stranden und sterben. Quarks & Co geht dem tödlichen Lärm unter Wasser und seinen Auswirkungen nach.

dumduku

Hallo Angelfreunde, falls euch dieser Beitrag gefallen hat oder ihr noch etwas hinzuzufügen möchtet schreibt einfach ein Kommentar. Wir würden uns sehr darüber freuen ! lg dumduku

Tags: Angelvideo
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2 Kommentare zu “Tatort Meer – ausgebeutet und zugemĂĽllt”

  1. Gerald sagt:

    Hallo,

    leider Meldet Rapidshare gerade das aufgrund von Serverlast das File nicht downloadbar ist, gibt es evt. einen Mirror?

    Danke

    GruĂź

    Gerald

  2. dumduku sagt:

    Hallo Gerald,

    die Files sind alle wieder verfĂĽgar !

    lg
    dumduku

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Ich bin immer wieder erstaunt mit welchen Mitteln man heute Seen von Phosphor usw. befreit. Es stellt sich für mich nur die Frage,215 t sind ja nun auch kein Pappenstiel. Wie oft kann man das überhaupt wiederholen,wenn weitere Einleitungen ins Gewässer erfolgen ? Macht dieses Verfahren nicht nur dann Sinn,wenn weitere Einleitungen verhindert werden ? Na mal sehen wie es weiter geht am Gewässer,die Info wird es ja auch mal geben. Algen im Wasser verderben den Behlendorfern die Freude an ihrem See. Doch jetzt wird er gereinigt. Hydrobiologen kippen tonnenweise ein Spezialmittel ins Wasser. Das Zeug soll Phosphate dauerhaft binden. Das Granulat sieht aus wie Katzenstreu. 214 Tonnen davon kippen Hydrobiologen dieser Tage in den Behlendorfer See. Beim Absinken bindet es den im Wasser gelösten Phosphor an sich. „Das sind die Folgen von Einleitungen in den vergangenen fünfzig bis hundert Jahren“, sagt der Umweltchemiker Nicolai Nowak. Schon in wenigen Tagen sei das Wasser wieder sehr viel klarer. Hier zum Artikel. http://www.ln-online.de/regional/2700780