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Die Issel – Teil 1

Erstellt von tofi am Freitag 22. Januar 2010

Heute stelle ich Euch ein Gewässer aus NRW vor.

Um es etwas ausführlicher machen zu können erstelle ich mehrere Teile.

Heute geht es um den Bereich Gertendorf – Marienthal und ein Stückchen Fluss ab.

Liegt darin begründet das Freunde aus Hamminkeln in Gesprächen von der Issel erzählten.

Wie dann mal Forellen erwähnt wurden, war die Neugierde ( habe ja selbst damit zu tun ) geweckt und ich begann mich etwas mit der Issel zu beschäftigen.

Um es vorne weg zu nehmen, der beschriebene Bereich hat nun überhaupt nichts mit einem Salmonidengewässer zu tun, ist auch ganz klar dafür in NRW nicht ausgewiesen.

Aber dazu später mehr.

Hier mal ein kleiner Eindruck vom Gewässer.

Dieser Abschnitt liegt im Bereich Gertendorf etwas oberhalb, dort wo es auch diese ominöse Forellenpopulation geben soll, zumindest wurden Regenbogenforellen gefangen und Bachforellen gibt es auch.

Die typischen Fischarten sind aber bedingt durch die Gewässereigenschaften (viel Gewässerverbau, Landwirtschaftliche Nutzung usw.) eigentlich Döbel, Barsch, Hecht, Rotauge, Rotfedern, Hasel hin und wieder mal ein Karpfen, oder Aal.

Eben ein Cyprinidengewässer,wie man auf den Bildern eigentlich auch gleich vermuten kann.

Struktuerelle Defizite,Einschwemmung von Düngemitteln,Einleitung aus Kläranlagen lassen halt nicht den Status eines Salmonidengewässers zu.

Aber ebend für Cypriniden geeignet.

Nun nähert sich die Issel Marienthal

und erreicht Marienthal verbaut durch ein Wehr wie es viele an der Issel gibt.

Für Wanderfische und Salmoniden überhaupt nicht sonderlich geeignet.

Man kann aber gut mit der Fliegenrute fischen und Hecht, Döbel, Rotauge usw. sind für diese Art des Angelns hervorragend geeignet.

Spinnangeln und Ansitzangeln natürlich eingeschlossen.

Ein wenig kompliziert ist es allerdings mit Angellizenzen.

Der ASV Dingden ist Pächter eines Teiles der Issel ( von Hamminkeln bis Loikum ) in seinem Bereich und vergibt auch Jahreskarten.

Man kann eine Einzelmitgliedschaft beantragen, übrigens völlig egal aus welchem Bundesland man kommt und erhält für 26€ die Angellizenz für den Bereich der Issel des ASV Dingden.

Hier mal der Verein, oder diese Nummer anrufen. Herrn Brehl Tel.: 02852-6090

http://www.asv-dingden.de/

Meine Freunde aus Hamminkeln berichteten mir aber nun, dass ein anderer Verein oberhalb von Gertendorf an einem Abschnitt noch aktiv ist in dem auch die Forellen gesichtet und gefangen wurden.

Es handelt sich um diesen Verein.

http://www.flyfisher-niederrhein.de/

Vielleicht einfach mal sich dorthin wenden und nach Gastkarten nachfragen.

Um nun mal genauer abzuklopfen was es mit den Forellen zu tun hat, nahm ich Kontakt mit verschiedenen Behörden auf.

Überall großes Erstaunen nach meiner Mitteilung und Anfrage was es mit den Forellen auf sich hat.

Der ASV Dingden, konnte nichts sagen, wunderte sich nur.

Der Fischereiberater des Kreises Wesel , Herr Klaus Radny war ebenfalls äußert erstaunt.

Die Fischereibehörde in Wesel ebenso.

Der eben erwähnte Verein,  http://www.flyfisher-niederrhein.de/ , was ich bisher so erfahren habe, scheint aber auch kein offizieller Pächter des erwähnten Issel Abschnittes zu sein, zumindest was bis jetzt ersichtlich wurde.

Obwohl Er auf seiner Seite unter dem Button Galerie einen Bericht über Besatzmaßnahmen im Zufluss unseres Vereinsgewässers darstellt.

Stellt sich die Frage ” Wer genehmigt solch einen Besatz ” ?

Oder wurde mal einfach was reingekübelt ?

Naja, ich habe Anfang der Woche noch einige Gespräche mit Behörden, weil es mich nun doch brennend interessiert und ich ja bestrebt bin für uns Angler alle nötigen Informationen zusammen zu tragen um Euch vielleicht die Möglichkeit zu geben, auch mal in der Issel Forellen zu beangeln.

Außerdem beschäftigt mich die Frage wie die Forellen überhaupt dorthin kommen, schließlich gibt es in NRW ja auch klare rechtliche Richtlinien für Besatz und wenn sich andere Stellen wundern,hake ich ausdauernd nach.

Fliegenfischer gibt es ja reichlich im Bereich.

Jedenfalls schlängelt sich die Issel dann weiter.

Mal breiter mal schmaler, der Wasserstand ändert sich häufig besonders im Sommer.

Die Uferbereiche sind gut begehbar, für meinen Geschmack etwas zu gut.

Ein bisschen mehr Vergetation, schöne gebrochene Uferbereiche wären ganz schön.

Aber wir dürfen nicht vergessen.

Die Issel ist eben noch kein renaturiertes Gewässer und hat seine Natürlichkeit wiedererhalten.

Aber auch das wird kommen.

Trotz allem ein Gewässer mit viel Ruhe im Umfeld was einen Ausflug zum Angeln und Erholen rechtfertigt.

Wer noch ein paar andere Daten zur Issel möchte, hier sind einige in der PDF.

http://193.159.219.153/bestandsaufn/daten/Ijssel/tab/tab1_2_3.pdf

Soviel heute zum ersten Teil.

Der zweite kommt bald und dann auch mehr Infos zu den Forellen im Bereich Gertenbach.

Untere, Obere Fischereibehörde oder das

Ministerium für Umwelt und Naturschutz,Landwirtschaft

werden schon Infos haben, ein paar ausgezeichnete Kontakte habe ich ja.

Ich halte Euch hier umgehend auf dem Laufenden.

Vielleicht gibt es ja ein paar Leser, die Neuigkeiten oder Infos hier mitteilen können.

Ich hoffe Ihr hattet am ersten Teil etwas Spaß.

aalklaus

Hallo Angelfreund Wenn Du fragen hast zu diesem Thema oder Kommentare abgeben willst,nur los. Wo ich kann, helfe ich gerne und freu mich über Anregungen oder Hinweise eurerseits.

Tags: Aal, Angeln (Allgemein), Angelverein, Barsch, Fliegenfischen, Fließgewässer, Forelle, Hecht, Issel, Karpfen, NRW, Weißfisch, Zander
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14 Kommentare zu “Die Issel – Teil 1”

  1. Klaus sagt:

    Liebe Angelfreunde,

    Mit großem Interesse lese ich in Ihrem Forum. In den Berichten zum Angeln zeigen Sie immer wieder einen großen Sachverstand. Dafür möchte ich mich hiermit recht herzlich bei Ihnen bedanken.

    Sehr habe ich mich über Ihren “Isselbericht” gefreut. Erstaunt war ich über die Preise der Angelberechtigungen. Ich nehme an, dass die Issel auch für Angler interessant sein dürfte, die mit einer Fliegenrute angeln. Wir, das heißt einige meiner Angelfreunde und ich angeln gelegentlich mit der Fliege. Wir planen in diesem Herbst ein gemeinsames Angeln in NRW. Der Fluss sieht nicht sehr “überangelt” aus, von daher denke ich, dass es kein Problem sein wird, im Herbst für eine Woche mit 8 bis 10 Sportfreunden, an der Issel, zu angeln.

    Ich würde, wenn es in Ihrem Interesse liegen sollte, einen Angelbericht unserer Angelgruppe an der Issel, in Ihrem Forum veröffentlichen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Die Frankfurter (a.d. Oder) Angelgruppe

  2. tofi sagt:

    Hallo Klaus
    Na klar würden wir uns über einen Bericht freuen.
    Die Breite der Meinungen lässt doch dann einen besseren Einblick entstehen,der allen Anglern zu gute kommt.
    Im übrigen kann ich Ihnen versichern das Fliegenfischen dort hervorragend möglich ist.
    Meine Bekannten dort wählen fast ausschließlich die Angelform.

  3. Herbert sagt:

    Hallo Tofi,
    eine tolle Seite habt Ihr da aufgebaut, in der ich immer wieder mit großem Interesse lese. Meine 3 Freunde und ich fischen leidenschaftlich mit der Fliegenrute. Daher hat mich Dein Bericht über die Issel mit ganz besonderem Interesse erfüllt. Forellen soll es dort geben??? Nach Deinen Fotos hätte ich das nicht gedacht. Aber es scheint ja wohl zu stimmen, wenn Leute aus Hamminkeln das sagen. Werde mich mal mit diesem Verein (Flyfisher) in Verbindung setzen u. nach einer Tageskarte für uns vier fragen. Sollten wir dort fischen dürfen u. sollten wir tatsächlich Erfolg auf Forellen haben, so werde ich auf Deiner Seite berichten.
    Gruß u. Petri Heil
    Herbert

  4. Torsten Rühl sagt:

    Lese hier gerade den Bericht. Schön das ihr die Issel vorstellt. Jedoch muss ich einiges klar stellen.

    Die” Flyfisher-Niederrhein” sind kein Verein, sondern es handelt sich um den Fliegenfischerstammtisch am Niederrhein den ich organisiere.Dort kann jeder kostenlos Information rund ums Fliegenfischen am Niederrhein bekommen

    Was die Forellen betrifft in der Issel so werden schon seit Jahren Forellen nach meinen Wissen in der Issel gefangen. Ich selber habe diese dort auch schon gefangen doch liegt das Fischereirecht beim Grundstücksinhaber mit den man sich abstimmen muss. Da die Bauern alle sehr bedenklich einer Fischereigenossenschaft gegenüberstehen wird es so etwas auch nicht in naher Zukunft geben. Sprich es werden für den gesamten Bereich der Issel nur wenige Jahreskarten von organisierten Vereinen ausgegeben auf den besagten Teilbereichen.

    Eine Studie von 1989 besagt jedoch das die Issel im Oberlauf einer Forellenregion sehr nah kommt und lediglich der Leitfisch dort fehlt.
    Ein Aufbauprogramm zu starten würde sich aber nicht lohnen da die Einträge der umliegenden Felder viel zu hoch sind. Der Bestand der Forellen wird eh nicht von langer dauer sein wegen den Kormoranen und lediglich durch Hochwasser frisch zugefügt. ( Anliegende Teiche mit Forellenbestand)
    Die beschriebenen Besatzmaßnahmen wurde auch nicht an der Issel getätig sondern an einem Gewässer der “Fliegenfischerfreunde-Niederrhein e.V.” an einem Privatbach der nicht am Niederrhein fließt. Dieser Verein hat offiziell auch kein eigenes Gewässer und dient ausschließlich darin das Fliegenfischen am Niederrhein zu unterstützen. Gewässer die wir befischen sind zumeist die Lippe und der Rhein aber auch Teilbereiche der Issel wo wir dies dürfen nach Absprache. Vereinsmitglieder können aber auch an den o.g. Privatbach fischen.
    Leider ist die Issel ab dem Bereich von Haus Essel sehr begradigt und ist auch sehr verbaut.
    Das Wasserrichtlinienprogramm greift hier im Bereich Wesel noch nicht richtig doch es wird daran gearbeitet.
    Ich habe meine Gedanken auch schon den zuständigen Behörden mitgeteilt und es werden dort erste offizielle Versuche stattfinden mit hilfe von Angelvereinen die Bachforelle heimisch zu machen in Zuflüssen der Issel abwärts von Marienthal.
    Der Bereich von Haus Esselt soll einer der ersten Abschnitte werden die renaturiert werden. Das heißt Verbauung werden herausgenommen. Die Issel soll in ihr altes Flußbett gebracht werden und sich selber überlassen werden. Zugleich wird dies wohl auch das entgültige aus sein dort irgendwie einmal zu fischen wegen dem Naturschutz.
    Leider ist die Issel in den letzten Jahren sehr vernachlässigt worden. Jedoch kann ich in den vergangenen Jahren feststellen das der Bestand an Hechten und Barschen wieder sehr gesund ist. Karpfen pflanzen sich zwar nicht fort bedingt durch die Ausbaggertätigkeiten im Sommer doch ist ein guter Bestand zu sehen in bestimmten Bereichen.
    Ich hatte vor knapp einem Jahr ein Telefonat mit der oberen Fischereibehörde die mir sagte das die Issel sich nicht in einem Gleichgewicht befindet. Soll heißen Besatzmassnahmen würden den Bestand zeitweise anheben doch würde dieser verpuffen. Die ganze Situation an der Issel zu beschreiben würde einen ganzen Abend benötigen damit jeder es verstehen wird.
    Schön ist es aber zu sehen das dieser Fluss ins Gespräch kommt weil er in meinen Augen einer romatischsten Gewässer am Niederrhein ist.
    Grüsse vom Niederrhein, veilleicht sieht man sich ja mal beim Stammtisch.
    Torsten Rühl

  5. Manfred sagt:

    und was ist jetzt daran so schlimm, dass es Forellen in dem Bach gibt?

    Ich habe schon von deutlich größeren Katastrophen gehört

  6. tofi sagt:

    Hallo Manfred
    Hier gehts nicht darum ob es schlimm ist oder eine Katastrophe.
    Hier gehts um rechtliche Aspekte und wenn Besatz dann unter bestimmten Richtlinien im Sinne der heimischen Fischwelt.
    Mehr hab ich zu deinem Kommentar nicht zu sagen.

  7. tofi sagt:

    Hallo Torsten Rühl.
    Interessant was Du als Infos zur Issel mitteilst.
    Umso besser können sich andere Angler einen Überblick verschaffen.
    Dafür Danke.
    Allerdings ist es schon erstaunlich das Eure Besatzgalerie mit einem mal verschwunden ist.
    Komisch,Oder ?
    Besatz ist genehmigungsflichtig.
    Aber das werdet Ihr ja schriftlich haben.
    Im übrigen wird halt besonders Augenmerk auf den Besatz in Fließgewässern gelegt.Ist ja auch richtig,hat doch dieser Besatz unter anderem maßgeblichen Einfluss auf die dort heimischen Fischbestände.
    Naja und fangfähige Forellen zu besetzen zeugt weder von einem gezielten Aufbau oder einer Wiederansiedlung,eher von Besatz zum ” Abangeln “.
    Und das wird auch der Fall gewesen sein.Vermute ich jetzt mal.
    Im übrigen war und ist die Issel in dem Bereich nie ein Salmonidengewässer gewesen.Bach,Regenbogenforelle gab es dort nie.
    Aber Ihr werdet ja über die Fischereirechte für dieses Gewässer verfügen und den Besatz in Abstimmung mit den Behörden genehmigt bekommen haben.
    Wenn dass der Fall ist,verstehe ich noch weniger warum jetzt rumgeeiert wird und die Galerie gelöscht wurde.
    Aber es wird schon seine Gründe haben.
    Und zum Angeln.
    Fischereipachtvertrag oder Fischereierlaubnisverträge benötigt man Glaube ich trotzdem.
    Wenn nicht ,korrigiere mich Bitte,alle rechtlichen Bestimmungen kenne ich nun auch nicht aus dem Stand.
    Naja ein wenig komisch kommt es mir jetzt langsam vor,da bin ich ehrlich.
    Dass ich,weil ich mich halt für Forellen besonders interessiere,irgendwie ne Wunde Stelle scheinbar erwischt habe,erstaunt mich aber doch,macht mich aber jetzt neugieriger.
    Naja,ist ja auch egal.
    Mich interessieren halt Forellenpopulationen und dem Schutz dieser.
    Deshalb mach ich mich weiter schlau bei den entsprechenden Stellen.
    Interessiert mich ebend.
    Ist ja letztendlich vielleicht von Interesse für Angler aus dem Bereich.
    Und darum gehts hier.

  8. Torsten Rühl sagt:

    Schön das du dich für den Schutz der Fische einsetzen willst doch wir haben mit den Forellen in der Issel nichts zu tun. Wir haben Besatzmaßnahmen in einem Gewässer ausserhalb vom Niederrhein durchgeführt( Privatbach). Dieser wird nie im Internet genannt aus bestimmten Grund.
    Ich weiß aber von Leuten die Besatzmaßnahmen durchgeführt haben und werden.
    Da hier keine klare Trennung zwischen dem Angelverein und dem Stammtisch gemacht wurde, sind alle Infos zu unserem Privatbach gelöscht worden durch Vorstandsbeschluss.
    Die Internetseite der Flyfisher-Niederrhein sollte alle Angaben beinhalten um es am Niederrhein erfolgreich auf Salmoniden und andere Fischarten zu versuchen.

  9. tofi sagt:

    Hallo Herr Rühl
    Ich will micht nicht für den Schutz der Fische einsetzen,dass mache ich schon seit Jahren.
    Besonders bei Salmoniden.
    Schön das Du von Leuten weisst die Besatz durchführen,ich werde im Teil 2 auch etwas dazu schreiben und mitteilen.
    Aber Danke für deine Info`s.

    @ all

    Anbei noch eine Randbemerkung.
    Hatte ja heute ein Gespräch mit Herrn Schulz von der Fischereibehörde Wesel,nebst einigen anderen äußerst fruchtbaren Telefonaten.
    Naja viel neues gab es nicht,bis auf die Aussage,das es Forellen geben soll,angeblich diese sich auch reproduzieren.
    Naja mitlerweile bin ich einen Schritt weiter.
    Das wesentliche für mich ist folgendes.
    1) Kann Er nicht ausschließen,das Forellenbesatz in einer Nacht und Nebelaktion schon mal irgendwo reinkam.Klar Wer kann das schon ausschließen.
    2) Bachforellen und Regenbogenbesatz wurde in der Fischereibehörde Wesel nicht beantragt und auch nicht genehmigt.
    Woher kommen dann die fangreifen Bach,Regenbogenforellen oberhalb von Gertendorf ?
    Die Vermutung von Herr Schulz das Laich durch Wasservögel eingetragen worden sein könnte,verwerfen Wir mal lieber.
    Erklären braucht man das sicher nicht.
    Mit eingetragenen Hechtlaich z.B. wäre ich noch mitgegangen.
    Naja egal wie,ich bin Stand jetzt auf einen guten Weg Licht ins Dunkel zu bringen.
    In ca.2 Wochen wenn der Issel Teil 2 steht,gibt es etwas neues dazu.
    Was sich jetzt abzeichnet,könnte interessant sein.
    Ich bleibe hart am Ball.
    Also mehr in Teil 2.

  10. tofi sagt:

    Kleine Randbemerkung zum Thema.
    In der Tat steht jetzt fest,das es dort gravierende Verstöße in dem benannten Bereich gab,die dem Fischereirecht,den gesetzlichen Bestimmungen entgegen stehen.
    Die entsprechenden Behörden haben sich der Sachlage angenommen.
    Verschleiernde Aussagen hier auf dieser Seite von Herrn Rühl,können ins Reich der Fabeln verwiesen werden.
    Eine klare Dokumentation der Ereignisse zu späterer Zeit.

  11. Eberhard sagt:

    Hallo Tofi,
    noch immer nix Neues in Sachen Issel? Die Behörden arbeiten wohl recht langsam. Bin sehr gespannt auf den 2. Teil des Isselberichtes.
    Immer eine krumme Rute wünscht Dir
    Eberhard

  12. tofi sagt:

    Hallo Eberhard

    Sorry habe zur Zeit viel um die Ohren.
    Melde mich die nächsten Tage bei dir, mit Informationen.Gibt Neuigkeiten!
    Bis dann.

  13. Bernd sagt:

    Ein sehr interessanter Bericht und auch die Verfolgung der Diskussion ist interessant. Ich würde mich tatsächlich freuen, demnächst einen zweiten Teil dessen hier lesen zu können.
    Nur ganz nachvollziehen lässt sich für mich das Problem nicht. Ist es nicht eine gute Sache, dass in dem Teil auch Forellen vorkommen? Wie kommt es, dass das vorher mehr oder weniger unbekannt war? Und wissen Behörden tatsächlich so genau über alles Bescheid, wie es den Anschein macht?

  14. tofi sagt:

    Hallo Bernd

    Erst einmal ein paar Antworten auf deinen Post.
    Der 2. Bericht kommt. Ganz sicher. Nur wird es für Torsten Rühl eher peinlich.

    Zitat Bernd: Nur ganz nachvollziehen lässt sich für mich das Problem nicht. Ist es nicht eine gute Sache, dass in dem Teil auch Forellen vorkommen?

    Das Problem ist Folgendes.
    Der Besatz mit Regenbogen-, Bachforellen in fangfähiger Größe erfolgte ohne Abstimmung und Genehmigung der Behörden!
    Ich persönlich freue mich über jede Wiederansiedlung von ehemals heimischen Bachforellen.
    In dem Fall gibt es mehrere Probleme.
    Dort gab es nie eine Forellenpopulation!
    Die Voraussetzungen um Bachforellen anzusiedeln sind weder gegeben noch wurden diese geprüft durch Fachpersonal.
    Der Besatz ist so etwas von daneben, zeugt von wenig Kenntnis und war einzig dem Ziel gewidmet, einen „Attraktivitätsbesatz“ für eigene Ziele einzubringen.
    So blödsinnig kann man überhaupt nicht vorgehen um Bachforellen, wieder anzusiedeln oder im Bestand zu fördern, aufzubauen.
    An den Besatzfotos sieht man schon das bescheidene Wissen des Herrn Torsten Rühl.
    Der OFB in Düsseldorf, mir, liegen diese nebst genauen Gewässerdaten, Flurstücken, Schriftverkehr vor. Ab Montag auch dem Bundesministerium.

    Zitat Bernd: Wie kommt es, dass das vorher mehr oder weniger unbekannt war? Und wissen Behörden tatsächlich so genau über alles Bescheid, wie es den Anschein macht?

    Bekannt war es schon, besonders in der UFB Düsseldorf.
    Herr Torsten Rühl,rühmte sich doch damit vor Vereinsfreunden alles in Abstimmung mit Herrn Schulz von der UfB Wesel abgestimmt zu haben.
    Der OFB in Düsseldorf namentlich Herrn Schwindt und Herrn Mellin ist völlig klar, dass es dort keine Forellenpopulationen gab.
    Besatz dieser Art ist ” genehmigungspflichtig”.
    Wurde aber weder von der UfB Wesel noch der OFb bewilligt. Auch nicht zur Bewilligung eingereicht.
    Ist auch leicht, nachzuvollziehen.

    So nun noch zu ein paar Aussagen von Torsten Rühl.

    Hallo Torsten Rühl

    Zitat Torsten Rühl: Was die Forellen betrifft in der Issel so werden schon seit Jahren Forellen nach meinen Wissen in der Issel gefangen. Ich selber habe diese dort auch schon gefangen doch liegt das Fischereirecht beim Grundstücksinhaber mit den man sich abstimmen muss.

    Gefangen hast du mit Sicherheit deine „selbst eingebrachten„!
    Andere eher nicht.
    Erkläre mal deinen Ablauf des „ Abstimmens „ des Fischereirechtes mit dem Eigentümer.
    Du hast ohne jede rechtliche Basis dort geangelt und Mitglieder deiner Gruppe angeln lassen.
    Das ist ein Fakt und auch geklärt!
    Der Fischereirechteinhaber hat nie Fischereierlaubnisscheine ausgegeben.
    Denn dieses wäre sofort prüfbar und belegt!

    Zitat Torsten Rühl: Die beschriebenen Besatzmaßnahmen wurde auch nicht an der Issel getätig sondern an einem Gewässer der “Fliegenfischerfreunde-Niederrhein e.V.” an einem Privatbach der nicht am Niederrhein fließt.

    Erstmal handelt das Thema von der Issel.
    Und genau an der Issel erfolgte dein Handeln.
    Und Privatbach ist ja an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten.
    Der Besatz erfolgte glasklar und belegbar im Waldgraben, direkt am Einfluss zur Issel!
    Ich staune! Von welchem Privatbach redest du denn?
    Der OFB in Düsseldorf wolltest du aber erklären, das dieser Besatz an dem Teich neben dem Einfluss des Waldgrabens zur Issel erfolgte und die Forellen durch „ Hochwasser „ entwichen sind in den Waldgraben/Issel.

    Zitat Torsten Rühl: Wir haben Besatzmaßnahmen in einem Gewässer ausserhalb vom Niederrhein durchgeführt( Privatbach). Dieser wird nie im Internet genannt aus bestimmten Grund.

    Na klar!!
    Wem versuchst du, diesen Quatsch noch zu verkaufen?
    Zum einen habe ich mehrere klare Aussagen vorliegen. Zum anderen erinnere ich an das Thema in der FiHi „Abenteuer am Vereinsbach„!
    Du hast einfach nicht damit gerechnet, dass es Leute gibt, die hartnäckig am Ball bleiben.
    Das Telefonat zwischen uns sagte alles aus.

    An alle Mitleser.

    Bedenklich und äußerst peinlich wird es, wenn man weiß das Herr Torsten Rühl Fischereiaufseher im Bereich Wesel ist.
    Ein Fischereiaufseher soll für Recht und Ordnung am Gewässer sorgen.
    Und nicht diese Funktion für seine persönlichen Vorteile nutzen.
    Über geltendes Recht in NRW muss er zwingend informiert sein.
    Dann aber diese illegalen Sachen am Gewässer zu veranstalten, ist eine Ohrfeige für jeden Angler am Gewässer.
    Von diesen wird die Einhaltung gefordert. Soll auch so sein.
    Aber wenn die Fischereiaufsicht von solchen Leuten durchgeführt wird, kann ich jeden Angler verstehen, der eine Negative Einstellung zur Fischereiaufsicht hat.

    Und Herr Torsten Rühl.

    Aus der Nummer kommst du nicht raus! Ein Versprechen meinerseits.
    Der Issel Bericht Teil 2 kommt in Kürze mit umfangreichen Schriftverkehr dazu.
    Diesen hatte ich nun ausreichend zum Sachverhalt mit verschiedenen Behörden.

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Das ein Abfischen der Talsperre Klingenberg statt fand las ich schon,weil diese abgesenkt wurde wegen Bauarbeiten. Aber die Art wie die Balken des Durchlasses jetzt entfernt wurden,lässt mich schon etwas zweifeln. Nicht nur das elendig viele Fische das zeitliche segneten,zerquetscht,erdrückt und nun rausgefischt werden müssen. Nein Schlamm und Restfische wurden jetzt auch noch in die Weißeritz gespült. Wer weiss wie viele Fische jetzt in der Wilden Weißeritz rumschwimmen,die in diesem Gewässer vielleicht nichts zu suchen haben. Peter Voss ist in der Nacht zu gestern erschrocken. In der Wilden Weißeritz sind tote Fische an seinen Forellenteichen in Tharandt vorbeigetrieben. Voss hat sofort Alarm geschlagen, die Polizei und die zuständigen Behörden informiert. Ursache für das Fischsterben ist das Abfischen in der Talsperre Klingenberg. Der Anglerverband Elbflorenz hat am Dienstag die letzten Fische aus der Talsperre geholt. Ausgerechnet die größten Exemplare hatten sich bis zuletzt in dem Rest Wasser gehalten, der sich an dem kleinen Schutzdamm für die Baustelle in Klingenberg staute. Der Damm hat einen Durchlass, der mit Holz versperrt war. Die alten Balken haben bereits vergangene Woche bei der ersten Abfischaktion Schwierigkeiten gemacht. Der Staumeister konnte nur einige raussägen. Hier zum Artikel. http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2334953