In einem Bächlein helle, die vermischte Forelle
Erstellt von tofi am Sonntag 31. Januar 2010
Man hört ja immer häufiger von Untersuchungen, speziell ausgerichtet darauf, herauszufinden was überhaupt noch heimische Bachforellenstämme sind und wo sie vorkommen
Es stellt sich leider immer häufiger raus, das wir selbst, Angler, Fischer, Bewirtschafter dafür gesorgt haben die Bestände immer mehr zu vermischen .
Aus den verschiedensten Gründen, oftmals leider weil es „ billiger „ war und ist aber auch weil es selten Untersuchungen zu autochthonen Populationen gibt.
Aber wenn wir diese Populationen erhaltenden Bestand sichern wollen, wäre es längst an der Zeit, dort mehr das Augenmerk darauf zu legen.
Zumal diese autochthonen Bestände besser an den Lebensraum angepasst sind.
Aber wen interessiert es schon, wenn doch so einfach und billig Besatz eingebracht werden kann.
Selbst wenn von Fischen aus dem eigenen Gewässer Laich abgestreift wird, daraus Besatz getätigt wird ,weiß keiner ob es überhaupt noch autochthone Bestände sind oder wir dafür sorgen eventuelle Restbestände weiter zu vermischen und zu verdrängen.
„Fische wurden seit Jahrhunderten herumgeschleppt“, sagt der Grazer Zoologe Steven Weiss, der der Rettung der heimischen Bachforelle auf der Spur ist. Das Problem von eingeschleppten Stämmen der Bachforelle (Salmo trutta) ist, dass jene aus der atlantischen Region – hauptsächlich aus Dänemark – über lange Zeit viel billiger waren als die natürlich vorkommende Bachforelle in Österreich.
Billiger Fisch eingeschleppt. „Das Problem hat sich in den letzten 100 Jahren verstärkt, vor allem in der Nachkriegszeit: Sowohl als Speisefisch als auch als Besatzfisch waren die atlantischen Bachforellen beliebt – weil billig.“ Meist wurden nicht erwachsene Fische, sondern ihre Eier eingeschleppt und in Österreich weiter gezüchtet. Besatzfische sind jene Tiere, die in Gewässern für die Sportfischerei gehalten werden. „Hier zählt die wirtschaftliche Frage stark: Je mehr Fische man in ein Gewässer setzt, umso mehr Lizenzen für Sportfischer kann man verkaufen.“
Hier zum Artikel.
http://diepresse.com/home/science/536489/index.do?_vl_backlink=/home/science/index.do
Hier noch ein Artikel.
http://derstandard.at/1263705673738/Der-heimischen-Bachforelle-auf-der-Spur

Sonntag 28. Februar 2010 um 15:25
Hallo wissen sie vieleicht wieviele jungwaller das erste lebensjahr erreichen sind es 100 stĂĽck
oder 4000 stĂĽck
Sonntag 28. Februar 2010 um 19:05
Hallo Frank
Solch eine pauschale Aussage kann Dir keiner geben.
Es hängt von zu vielen anderen Faktoren ab.
Deshalb können Wir dir keine fundierte Angabe geben.