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Der Blog fĂĽr Einsteiger und ambitionierte Angler

Damit Forellen laichen können

Erstellt von tofi am Mittwoch 3. Februar 2010

Jede Renaturierung von Fließgewässern begrüße ich außerordentlich.

Zumal die Möglichkeiten Fördergelder zu erhalten hervorragend sind.

Warum Angler allerdings immer Fische besetzen müssen die keine Reproduktionsmöglichkeit haben wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Johannes Langen (61), Ingenieur beim Wasserverband Obere Lippe, hat gestern in Bad Wünnenberger Umweltausschuss Renaturierungspläne vorgestellt.

»Bis jetzt handelt es sich nur um Pläne. Wenn Stadtverwaltung und Politiker mitziehen, könnte die Renaturierung aber in drei bis vier Jahren abgeschlossen sein«, sagt Langen, der selbst in Bad Wünnenberg lebt. Über anfallende Kosten kann der Gewässer-Experte noch nichts sagen. Fest steht aber, dass das Land solche Maßnahmen mit 80 Prozent fördert. »Den Rest würden sich die Stadt und der Wasserverband teilen«, sagt Johannes Langen.

»Mit dem Renaturierungsprojekt möchten wir erreichen, dass Forellen von den Anglern nicht mehr eingesetzt werden müssen, sondern im Karbach auch wieder Laichplätze finden«, sagt Langen.

Hier zum Artikel.

http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/paderborn.php?id=35288&artikel=1

aalklaus

Hallo Angelfreund Wenn Du fragen hast zu diesem Thema oder Kommentare abgeben willst,nur los. Wo ich kann, helfe ich gerne und freu mich ĂĽber Anregungen oder Hinweise eurerseits.

Tags: Angler, Duchgängigkeit, Fischpopulation, Fließgewässer, Forelle, Gewässerhege, Renaturierung
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Nun einige Bilder von der letzten Besatz Aktion mit Aalen zur Sicherung des Aallaicherbestandes im Elbeinzugsgebiet. Diese Bilder sind vom 28.05. und 30.05.2008. Hier wurde in der großen Krampe in Berlin Köpenick der Besatz durchgeführt. Natürlich in Uferbereichen die den Satzaalen ein schnelles verstecken ermöglichen. Hier ist der Fischer Meng mit seinem Sohn beim Besatz der Aale im Werlsee zu sehen. Da kommt die nächste Generation von Fischer, die genauso Aktiv an Projekten zum Arterhalt mitwirken wird. Gut zu sehen das verladen des Aalbesatzes in ein " Wassertaxi ". Von dem Hof der Fischerei Köllnitz in Groß Schauen gingen Sie auf die Reise zu Ihrem Bestimmungsort. So sieht ein Abwiegen der Besatzmenge für das jeweilige Gewässer aus. In dem Fall der Wolziger See. Dort werden Sie verladen und im Wolziger See ausgesetzt. Hier am Wutzsee. Der letzte Sprung der Aale in Ihr Element. Auf das Sie gut abwachsen und ein Großteil später als Blankaal seine Reise aufnimmt. Hier wird der Besatz für den Gudelacksee verladen. Noch ein Gewässer was dem Aal das Aufwachsen und Abwandern ermöglicht. Hier ein Bild von der Ankunft und Verladung am Lychensee. Strahlende Gesichter nicht nur der Fotos wegen,sondern auch der Freude drüber Ihren Anteil für den Erhalt des Aales zu tun. Leider konnte nicht jeder Zwischenstopp per Foto festgehalten werden. Es gab aber noch jede Menge kurzer Zwischenstopps, an dehnen zahlreiche kleinere Mengen von Aalen verteilt und durch Angler an die jeweiligen Transportiert und besetzt wurden. Nun noch was Statistisches: An diesen beiden Besatztagen wurden ca.4,5 t Satzaale in Brandenburger Gewässern eingebracht. Bei einem Stückgewicht von ca . 7 Gramm, immerhin fast 650.000 Stück ! Es ist zu hoffen, das ein Großteil dieses Besatzes nach 10+ Jahren , als Blankaal den Weg zum Laichgebiet schafft und damit einen wichtigen Teil zum Erhalt seiner Art beitragen kann. Hoffentlich entkommt er dabei so manchem Angelhaken, Reuse und Kormoranschnabel. Teil 3 folgt, dann vom Spreewald Gebiet. Wie immer ein Danke an Lars Dettmann vom www.lfvb.org