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Billig Bier und dicke Dorsche

Erstellt von dumduku am Mittwoch 14. Mai 2008

Billig Bier und dicke Dorsche

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Beobachtungen beim FreizeitvergnĂĽgen Hochseeangeln
Einmal kurz – das ist das Hupsignal, auf das die Angler auf dem alten Zollkreuzer “Gode Michel” seit drei Stunden gewartet haben. Wie besessen wedeln sie mit ihren Hightech-Ruten, versenken Blei und Drillingshaken achtzehn Meter tief in die Ostsee. Sie gehen auf Dorsch, wie immer. Peter und Gerd wĂĽhlen in ihrer Jagd-Box. Die Hobby-Angler aus Berlin können sich nicht entscheiden zwischen dem “DAM Wellenpilker” oder dem “Kieler Blitz”. Die Pilker sind eine Nachbildung von kleinen Fischen – hĂĽbsch anzusehen, orange, grĂĽn und gelb, glitzernd, flimmernd, mit Augen, Schuppen und zwei beachtlichen, messerscharfen Drillingshaken. “Hundert Gramm oder achtzig Gramm, das ist hier die Frage”, murmelt Gerd. Er greift zum “Kieler Blitz”. “Es ist tief hier, deshalb nehm’ ich den schwereren.” Nach zwei Minuten ist seine Rute krumm. Er kurbelt wie ein Irrer. “Ich hab einen. Oh Gott, der muss groĂź sein.” Plötzlich hängt die Nylonstrippe wieder schlaff. “ScheiĂźe”, brĂĽllt Peter. Abriss um 9.30 Uhr. Zeit fĂĽr ein Bier, denn auch der Pilker ist weg, Wert: 5 Euro. Peter spĂĽlt den Ă„rger runter, die anderen stoĂźen an auf guten Fang. “Wenn der erste Fisch geortet ist, gibt es erstmal ‘ne Lage”, erklärt Norbert Schubert, Bootsmann und Besitzer der “Gode Michel”. “Die zweite Lage gibt’s beim letzten Wurf, die nächste beim Schlachten.” Ein, zwei Kurze dĂĽrfen nicht fehlen, und so weiter und so fort. Bei zwanzig gutgelaunten Anglern kommen in vier Tagen schnell achthundert bis tausend Biere zusammen. Norbert bunkert immer doppelt soviel. “Unsere Kunden sollen sich wohl fĂĽhlen”, sagt er.

dumduku

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Tags: Angelvideo
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Warum nicht. Ich bin fest davon überzeugt wenn sich alle Interessengruppen ( Angler,Fischereipächter,Naturschutzverbände ) zusammen dieses Ziel stecken. Das es geht,zeigt dieses Beispiel.Kein Angler der sein Fließgewässer wieder in Ordnung bringt,wird sich dagegen sträuben. Warum auch,haben doch unsere heimischen Krebse in diesem Gebilde ihre Funktion. Viele Angler,Betreuer,Renaturierer von Fließgewässern machen dieses schon heute. Zeigt es doch den Naturschutzverbänden auch,das Angler nicht nur an Fisch denken,wie oft pauschal geäußert. Aber wenn gemeinsam an solchen Projekten gearbeitet wird,gleichzeitig die Belange der Fischwelt berücksichtigt werden,von Anglern die Notwendigkeit intakter Nebengewässer,wie dort beschrieben ,respektiert wird,an der Verbesserung dieser mitgewrkt wird,schaffen alle Gruppen vielleicht auch Ihre verkrusteten Voruteile abzubauen. Haßberge und Steigerwald sind ein absoluter Krebs-Landkreis. Wer jetzt an schlimme Krankheiten denkt, ist auf dem falschen Dampfer. Die Aussage bezieht sich vielmehr auf heimische Flusskrebse. Eine vom Bezirk Unterfranken durchgeführte Untersuchung an über 1000 Gewässerabschnitten hat gezeigt: Der Steinkrebs ist in den Forellenbächen der hiesigen Region noch weit verbreitet, und in einem Pilotprojekt will man jetzt gar dem Edelkrebs in Nassach und Baunach eine neue Heimat geben. Hier zum Artikel. http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/hat-der-edelkrebs-noch-eine-chance-39212.html