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Die Rückkehr der Störe

Erstellt von dumduku am Mittwoch 14. Mai 2008

Die Rückkehr der Störe

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Es gab Zeiten, da wimmelte es in der Nordsee und ihren Zuflüssen von Stören, genauer gesagt von Acipenser sturio, dem Europäischen Stör. Fischern an der Unterelbe gingen jedes Jahr mehrere tausend Tiere ins Netz. Exemplare mit einem Gewicht von 60 bis 70 Kilogramm waren keine Seltenheit. Doch Überfischung und der Beginn des Industriezeitalters mit einhergehender Verschmutzung und Verbauung der Gewässer machten den lebenden Fossilien den Garaus. Der letzte freilebende Stör ließ sich 1969 im Flüsschen Eider in Schleswig-Holstein blicken. Seither gelten die Tiere in Deutschland als ausgestorben.

Die Idee, den Stör in Deutschland als Art zu erhalten, existiert schon lange. Seit 1990 gibt es vermehrte Bemühungen, ihn zu züchten und in seinen ursprünglichen Gewässern wieder anzusiedeln. Doch das ist bei dem Europäischen Stör gar nicht so einfach. Wilde geschlechtsreife Exemplare sind in Europa Mangelware und nur noch in dem französischen Fluss Gironde anzutreffen – Gesamtbestand: weniger als 2.000 Tiere. Ihre Nachzucht erweist sich als äußerst schwierig und zeitintensiv.

Zum Glück für die Störforscher vom Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB-Berlin) und der Gesellschaft zur Rettung des Störs ergab sich im Rahmen der Forschungsarbeiten, dass die Ostsee von einer zweiten, nicht weniger imposanten Störart, die auch heute noch zahlreich in kanadischen Gewässern anzutreffen ist, besiedelt wurde. Acipenser oxyrinchus wagte nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vor ca. 1.200 Jahren den großen Sprung über den Atlantik und verdrängte seinen nahen Verwandten, der bis dahin auch die Ostsee besiedelte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts folgte aber auch er dem Schicksal der Nordseestöre und verschwand von der Bildfläche.

Mit den Wildfängen aus Kanada wiederholt sich die Reise. Doch dieses Mal vollbringen deutsche Biologen und kanadische Fischer den Kraftakt mit tatkräftiger Unterstützung des Bundesamtes für Naturschutz von der Insel Vilm.

Dirk Steffens nimmt die Zuschauer mit zum Störfang auf den Saint John River in New Brunswick, Kanada und ist dabei, wenn an der Uni Potsdam der genetische Nachweis für die Herkunft der Ostseestöre erklärt wird. Er begleitet die Störe auf ihrem Weg in den Nationalpark “Unteres Odertal”, bevor er sie zusammen mit den verantwortlichen Fischereibiologen in die Oder entlässt.

dumduku

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4 Kommentare zu “Die Rückkehr der Störe”

  1. nJlUx sagt:

    Besteht die Möglichkeit “Sonstige Sendungen” auch auf einer Seite zu listen oder ggf. als CCF zum Download bereit stellen?

    DANKE IHR SEIT DIE BESTEN

  2. dumduku sagt:

    Moin,

    aus zeitlichen Gründen kann ich das leider nicht mehr nachträglich aufteilen, kann dir nur ccf für alle Sonstigen Videos anbieten ?

    siehe: http://rs-layer.com/directory-124335-mx62awh5.html

    lg
    dumduku

  3. Andre sagt:

    Hallo,

    habe gerade gesehen, dass sehr viele Dateien offline sind.

    Wollte nur bescheid geben.

    Vielen Dank für die große Auswahl

    Liebe Grüße
    Andre

  4. dumduku sagt:

    Danke!

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Tja da nimmt das Dilemma seinen Lauf. In der Tat bedauerlich dass die Vögel in den Gewässerüberspannungen verendet sind. Bedauerlich aber auch, das Angelvereine und andere so ihre Fischbestände ( Aufzuchten ) schützen müssen vor dem Kormoran. Da hilft auch kein lamentieren des Naturschutzbundes. Wenn nicht bald etwas in Richtung Kormoran passiert wird das die sich häufende Realität werden. Unter den Augen der Veterinärbehörde des Landkreises Goslar überspannten am Samstag Mitglieder des Angelsportvereins (ASV) Braunschweig die Fischaufzuchtteiche am Krähenholz mit Netzen. Grund waren Kormorane und Schwäne, die sich darin verfangen und erdrosselt hatten. Das hatte Mitglieder des Naturschutzbundes auf den Plan gerufen, die von „Vogeldrama“ und „Skandal“ sprachen. Unterdessen bedauert der ASV, dass Vögel zu Tode kamen, informiert in einem Schreiben aber auch, weshalb es zwingend notwendig sei, die Aufzuchtanlage vor Kormoranen zu schützen. Zum einen entstehe ein wirtschaftlicher Schaden, so ASV-Vorsitzender Dr. Detlev Wulff. Aber noch wichtiger sei ein anderer Aspekt: Der ASV Braunschweig habe im Laufe der letzten 25 Jahre erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Wiedereinbürgerung von Fischen wie Lachs und Meerforelle, sowie die Verbesserung des Bestandes an Wanderfischen insgesamt zu unterstützen. Hier zum Artikel. http://www.goslarsche.de/Home/harz/vienenburg_arid,108973.html