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Nun hat es die WestkĂŒste der USA erreicht. Die WildlachsbestĂ€nde sind fast vollstĂ€ndig verschwunden. Da die BestĂ€nde dermaßen eingebrochen sind, wurde der Pazifik in einigen Bereichen fĂŒr die Wildlachs – Fischerei gesperrt. Voraussichtlich wird das Verbot auf ganz Kalifornien und Oregon ausgedehnt, ist aus Kreisen des Pacific Coast Fisheries Management Council zu hören. Die Entwicklungszahlen der Wildlachs – BestĂ€nde sind dramatisch! Der Sacramento River aus dem 80% der FĂ€nge vor der Kalifornischen KĂŒste stammen ,ist besonders stark betroffen. Wenn dort weniger als 120000 Lachse zum Laichen kommen, wird ein Fischfangverbot ausgesprochen. Im letzten Jahr waren es nur noch 90000 , in diesem Jahr gehen SchĂ€tzungen von 60000 Wildlachsen aus. Die ZĂ€hlung aus dem letzten Jahr war die zweit schlechteste seit Beginn der Aufzeichnungen. Experten ĂŒberrascht das keineswegs. Seit 2 Jahren ist die Zahl der Junglachse, die ein Jahr im Ozean ĂŒberleben, besonders stark rĂŒcklĂ€ufig. Diese Junglachse gelten aber als Indikator fĂŒr den Bestand an ausgewachsenen Lachsen im Jahr drauf. 2007 lag die Menge der Junglachse aus dem Sacramento River bei unter 6%, gemessen am langjĂ€hrigen Durchschnitt. Damit ist dies, der schlimmste Zusammenbruch der LachsbestĂ€nde seit 40 Jahren. Noch gibt es keine KlĂ€rung fĂŒr die Ursachen. Vermutet werden VerĂ€nderungen der Meeresströmungen durch den Klimawandel. Dadurch könnten weniger NĂ€hrstoffe die OberflĂ€che des Pazifiks erreichen. Die betroffenen Lachsfischer machen den Konkurrenzkampf um die besten FanggrĂŒnde fĂŒr verantwortlich. Aber auch die exzessive Fischerei in Verbindung mit dem Klimawandel lĂ€sst Wissenschaftler Warnungen aussprechen. Schon vor Jahren prognostizierten Wissenschaftler das in den nĂ€chsten Jahrzehnten Fische die in freier Wildbahn aufgewachsen sind , verschwunden sein könnten. Ein wichtiger Aspekt ist aber auch die Lachszucht in Nordamerika die ökologisches Unheil anrichtet. Zum einen können Lachse die aus den Zuchtfarmen entkommen, Parasiten auf den Wildlachs ĂŒbertragen. Zum anderen könnten degenerierte Zuchtlachse bei der Paarung mit Wildlachsen ihre genetischen Defekte weitergeben. Die Fischer suchen natĂŒrlich nicht nach Fehlern bei sich, sondern machen die Landwirtschaft mitverantwortlich. Diese leiten mit Pestiziden verseuchtes Wasser in die FlĂŒsse. Auch das Abholzen der BĂ€ume die ein Versanden der FlĂŒsse verursachen und angelegte GolfplĂ€tze die Unmengen an Wasser fĂŒr Ihr GrĂŒn verbrauchen fĂŒhrt zu Problemen in den trockenen Gegenden von Kalifornien. Ein Mix von allem wird am ehesten als Grund fĂŒr den Wildlachs Zusammenbruch zu sehen sein. Da durch das ausgesprochene Fangverbot auch die Angler betroffen sind, gehen der Freizeitindustrie 4 Milliarden Dollar verloren.