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Archiv für die 'Meeresfische' Kategorie

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Brandungsbleie – Eine kleine Übersicht

Erstellt von dumduku am 18. Februar 2008

Weiter, fester, besser – von Brandungsbleien wird viel verlangt. Hier eine kleine Übersicht der wichtigsten Brandungsbleie die auf dem Markt erhältlich sind.

Weit soll es fliegen und fest am Grund soll es liegen. Manchmal muss es aber auch über den Gewässerboden rollen. Die Anforderungen an Brandungsbleie sind so unterschiedlich wie ihre Formen.

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Es gibt ein paar Grundregeln, die die richtige Auswahl erleichtern. Molenangler brauchen meist kein ausgesprochenes Weitwurf-Blei. In der Regel stehen die Fische nicht so weit weg, weil es seitlich der Mole schon ordentlich tief ist. Entweder man fischt bei Strömung mit Bleien, die sich fest am Grund halten oder sucht beispielsweise Plattfische mit einer Rollblei-Montage. Vor allem dann, wenn die Platten beißfaul und träge im Sand eingegraben liegen.

Brandungsangler, die an Stränden angeln, wo die erste Sandbank stolze 100 Meter vom Ufer entfernt ist, müssen dagegen weite Würfe machen. Dafür gibt es spezielle Weitwurf-Bleie mit stromlinienförmigen Körpern. Diese werden noch mit Drahtarmen versehen, wenn sie sich bei starkem Seegang oder Strömung in den Gewässerboden krallen sollen.

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Je stärker der Wind, desto schwerer das Blei. Dieser Satz gilt nicht immer. Einige Angler werfen mit 120 Gramm Bleien besser als mit 170 Gramm schweren. Und natürlich muss das Wurfgewicht zur Rute passen. Nicht immer stimmen die Herstellerangaben mit dem idealen Wurfgewicht einer bestimmten Rute überein. Schnell wird aus dem guten Flug eine Notlandung.

Torpedo-Birne
Das ideale Rollblei mit guten Weitwurf-Eigenschaften. Ein Blei für geübte Werfer, weil es sich bei Wurfbeginn nicht zu sehr aufschaukeln darf. Das Torpedo-Blei muss immer absolut gerade sein, sonst fliegt es nicht mehr weit. Einmal verbogen ist eine Korrektur kaum noch möglich – es fängt dann beim Wurf stark zu pendeln an.

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Weitwurf-Blei
Das Brandungsblei mit den besten Flugeigenschaften. Die lange Stabilisierungsöse sorgt für einen pendelfreien Flug ungefähr ab der Wurfmittelphase. In der Anfangsphase noch ein leicht unruhiger Flug durch die kraftvolle Beschleunigung beim Werfen. Dieses Blei taucht absolut gerade ins Wasser.

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Birnenblei
Sehr beliebtes Brandungsblei vor allem der Molen- und Plattfischangler. Mit recht guten und ruhigen Flugeigenschaften. Der Luftwiderstand verhindert durch die dicke Tropfenform allerdings extreme Weitwürfe. Das Birnenblei wird gerne als Rollblei für leichtere Brücken- oder Molenmontagen benutzt.

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Raketen-Blei
Durch seine Flügel und die windschnittige Form ein Spitzen-Weitwurf-Blei. Das Raketenblei hat keine Öse, sondern eine Schnurinnen-Führung. Das ideale Blei für nicht so geübte Werfer, die mit einer fängigen Ein-Haken-Montage trotzdem hinter die erste Sandbank kommen wollen.

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Torpedo-Blei
Der Vorläufer vom Weitwurf-Blei mit der langen Stabilisierungsöse. „Flattert“ stärker beim Wurf. Je unruhiger der Angler das Blei zu Wurfbeginn beschleunigt, desto wackliger wird auch die Flugphase und dementsprechend kürzer die Entfernung. Wird gerne benutzt, obwohl die Wurfeigenschaften nicht so gut sind.

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Unzen-Blei
Traditionelles, englisches Brandungs- und Castingblei. Gewicht wird nicht in Gramm, sondern Unzen angegeben ( 1 Unze sind 28,35 Gramm ). Gute Flugeigenschaften, allerdings rollt dieses Blei bei Strömung oder Seegang sehr schnell weg.

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Weitwurf-Kralle
Wie das Weitwurf-Blei – ebenfalls mit langer Stabilisierungsöse. Die Messing-Spreizdrähte sorgen für gute Grundhaftung. Die Drähte nicht direkt am Blei abknicken, sondern über einen Finger bogenförmig umbiegen. So können die Drähte auch nach vielen Angeltagen nicht abbrechen.

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Haft-Blei
Schlankes Brandungsblei mit Bleioppen – gräbt sich in den Grund. Sehr gute Bodenhaftung, aber keine besonderen Weitwurfeigenschaften. Einzig die etwas spitz zulaufende „Nase“ am Bleiende sorgt für ein wenig Schnittigkeit.

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Haft-Kralle
Eigenschaften wie das Haft-Blei, nur noch mit zusätzlichen Spreizdrähten für noch bessere Grundhaftung.

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Rund-Haft-Blei
Rundes Grundblei mit Bleioppen. Die Flugeigenschaften sind denkbar miserabel. Aber dafür gräbt sich dieses Blei am besten ein. Für das Molenangeln bei sehr starker Strömung die erste Wahl.

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Klapp-Kralle
Brandungsblei in langer Tropfenform mit Klapp-Spreizdrähten. Sehr gute Bodenhaftung – Drähte klappen beim Einholen der Montage nach hinten weg, wenn sie sich am Grund festgehängt haben. Mittelmäßige bis gute Flugeigenschaften.

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Flug-Blei
Eine Weiterentwicklung des holländischen Löffelbleies. Sehr gute Flugeigenschaften durch seitliche Stabilisierungsflossen. Dadurch auch verbesserte Grundhaftung bei schwacher bis mittlerer Strömung.

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Haft-Blei ( Vorgänger-Modell )
Das Vorgänger-Modell – ohne zugespitztes Ende. Schlechte Flugeigenschaften. Für das molen- und Brückenangeln, wenn keine weiten Würfe nötig sind. Gute Grundhaftung!

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Haft-Kugel-Blei
Die „fliegende Mine“: sehr gute Flugeigenschaften durch kompakte Form – kaum windanfällig. Die Noppen halten das Blei auch bei mittlerer bis starker Strömung am Grund.

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Teller-Blei
Liegt sehr gut am Boden. Lässt sich auch bei verkrautetem Grund problemlos wieder einholen. Nur für kurze Wurfentfernungen ( Molen- und Brückenangeln ).

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Raketen-Kralle
Wie das Raketen-Blei, jedoch mit Metall-Spreizdrähten für bessere Grundhaftung.

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Lachs oder Meerforelle richtig erkennen können

Erstellt von dumduku am 8. Februar 2008

Rekord-Meerforellen sind oft heiß umstritten, manchmal handelt es sich aber um unerkannte Lachse! Vielleicht hat man aber auch eine Kreuzung aus beiden Fischen erwischt – oder eine Regenbogenforelle.

Was ist Lachs und was ist Meerforelle? Selbst Berufsfischer nehmen keine klare Trennung zwischen den beiden Groß-Salmoniden vor und deklarieren ihren Fang meist als Lachs aus.

Trotzdem lässt sich häufig bereits mit dem ersten Blick die Art ermitteln: Viele Punkte unterhalb der Seitenlinie sprechen für eine Meerforelle. Eine deutlich sichtbar eingebuchtete Schwanzflosse, deren Wurzel man gut mit der Hand umgreifen kann ( Schwanzwurzelgriff ), spricht für einen Lachs.

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Typisch Lachs: Seine Schwanzwurzel ist schmal genug, um sie mit einer Hand zu umgreifen – das ist der „Lachsgriff“.

Doch was haben wir gefangen, wenn weder Meerforelle noch Lachs eindeutig zu erkennen sind? Wenn vielleicht sogar die Merkmale von beiden Fischen bei unserem Fang zu erkennen sind? Dann haben wir weder Lachs noch Meerforelle gefangen, sondern einen so genannten „Hybriden“, eine Kreuzung aus beiden Fischen!

Vorsicht! Auch silberblanke Regenbogenforellen werden häufig mit Meerforellen verwechselt. Sicheres Unterscheidungsmerkmal: Die Regenbogenforelle trägt kleine schwarze Punkte auf der Schwanzflosse, die Meerforelle nicht!

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Lachs

Der Lachs (oben) hat im Gegensatz zur Meerforelle (unten) eine eingekerbte Schwanzflosse und trägt die meisten schwarzen Punkte über der Seitenlinie. Die Knochen der Kiemendeckel stoßen bei der Meerforelle vorne an einem Punkt zusammen (siehe Pfeil)

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Meerforelle

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Seekrankheit ade auf der Kutterfahrt

Erstellt von dumduku am 5. Februar 2008

Die Seekrankheit plagt viele Angler, doch man kann vorbeugen.

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Eine schöne Art des Angelns ist sicherlich das Hochseeangeln. Es beginnt schon, wenn man sich am frühen Morgen mit Freunden trifft, um dann gemeinsam an die Nord- oder Ostsee zu fahren. Es herrscht dann immer ausgelassene Stimmung, man erzählt sich gegenseitig Anglerlatein und schließt Wetten ab, wer wohl den größten Fisch fängt. Wenn dann ein Angelfreund immer leiser und blasser wird und vor sich hin grübelt, mag es daran liegen, dass er Angst vor der Seekrankheit hat. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, der Seekrankheit vorzubeugen.

Erste Hilfe kommt aus der Apotheke

Im Vorwege sollte man mit einem Apotheker sein Problem besprechen. Es gibt eine Reihe von vorbeugenden Medikamenten, zum Beispiel:
Rodavan Dragees

  • Reisetabletten von Ratiopharm
  • Super-pep – Reisekaugummi
  • Vomex-A-Sirup
  • Zäpfchen oder Dragees

um nur einige zu nennen.

Dann gibt es noch Mittel, die verschreibungspflichtig sind: „Paspertin“ oder „MCP“ zum Beispiel. Hier sollte man sich von seinem Hausarzt beraten lassen, denn diese Medikamente können heftige Nebenwirkungen auslösen. ACHTUNG: Alle genannten Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinflussen!

Medikamente sind aber kein Allheilmittel, Menschen, die anfällig für Seekrankheit sind, sollten sich für Ausfahrten eine Jahreszeit aussuchen, in der das Wetter nicht so stürmisch ist. Ein ausführlicher Wetterbericht hilft bei der Planung sehr. Da bekommt man dann sehr genaue Angaben über Windrichtung, Windstärke und Wellenhöhe, so dass man sich ausrechnen kann, wie stark man auf dem Kutter durchgeschaukelt wird.

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Eine gute Grundlage ist das A und O

Auch vernünftige Regenbekleidung und Sonnencreme sollten bei der Kutterfahrt nicht fehlen, denn an der frischen Luft wird einem nicht so schnell schlecht wie in einer verqualmten Kabine unter Deck.

Verschaffe deinem unruhigen Magen eine solide Grundlage! Morgens gut frühstücken: Brötchen, Ei und Tee ( Fenchel, Kamille – oder Pfefferminztee), aber keinen Kaffee. Auf dem Kutter sollte man am besten noch ein zweites Frühstück, damit der Magen etwas zu tun hat. Vermeide am besten ganz auf Brause, Cola, Bier, Kaffee oder Schwarzen Tee; aale Aufputschmittel können Ihnen den Tag verderben. Während des ganzen Tages nach Möglichkeit nur feste Nahrung, also keine Suppen zu sich nehmen. Und dran denken: Gut gekaut ist halb verdaut – falls die Nahrung den Weg doch einmal rückwärts nehmen sollte.

Während der Ausfahrt suche am besten einen Platz an Deck, der ungefähr mittschiffs liegt. Hier sollte man bei starkem Seegang stehen und sich gut festhalten, dabei den Horizont mit den Augen anpeilen um die Schaukelbewegungen des Schiffes auszugleichen. Wellen schwanken, der Horizont nicht.

Zum Glück ist beim Angeln jeder Anflug von Übelkeit schnell wieder vergessen. Wenn dann nach erfolgreichem Fang die Fische versorgt sind und der hafen in Sicht ist, dann ist von Seekrankheit nicht mehr die Rede.

Hier nochmal in einer Kurzfassung:

  1. Den Arzt oder Apotheker nach Medikamenten fragen.
  2. Die richtige Jahreszeit für eine Kutterfahrt wählen.
  3. Unbedingt Wetterbericht ansehen.
  4. Gut frühstücken, bei langer Anfahrt auch zweimal.
  5. Keinen Kaffee, schwarzen tee, Brause, Cola oder Bier trinken.
  6. In der Schiffsmitte Platz an Deck suchen, auf den Horizont schauen.
  7. Nicht lange unter Deck bleiben, lieber an der frischen Luft.
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Pilken vom Kutter kurz und knapp erklärt !

Erstellt von dumduku am 4. Januar 2008

Hast du Lust auf einen Ostseetörn und möchtest schöne Dorsche fangen ?

Hier erfahrt ihr kurz und knapp die Wichtigsten Dinge die wichtig sind:

Rute:
Man braucht ein kräftiges Modell mit Spitzenaktion, Länge zwischen 2,70 und 3,00 Meter, Wurfgewicht sollte bei etwa 100 bis 200 Gramm liegen.

Rolle:
Eine große Stationärrolle mit starkem Getriebe sollte es schon sein. Auf die Spule sollten 200 Meter 0,35er Monofilschnur passen. Wichtig: Nach einem Angeltörn die Rolle vom aggressiven Salzwasser befreien, am besten gründlich unter dem Wasserhahn abspülen.

Schnur:
Monofile Schnur ab 0,35 Millimeter oder eine geflochtene Schnur ab 0,16 Millimeter Durchmesser reicht vollkommen aus. Wenn man die Wahl hat, sollte man sich für Geflochtene Schnur entscheiden. Mit geflochtener kann man den Köder besser kontrollieren und Bisse schneller erkennen. Monofile Schnur reicht aber für den Anfang vollkommen aus !

Köder:
Pilker in den Gewichten zwischen 50 und 150 Gramm reichen vollkommen aus. Faustregel: So leicht wie möglich, so schwer wie nötig. Das Gewicht hängt ab von Kutterdrift und Angeltiefe. Je tiefer das Wasser und je schneller die Drift, desto schwerer muss der Pilker sein Zusätzlich gibt  es so genannte Beifänger. Sie bestehen aus roten oder schwarzen Twisterschwänzen mit Einzelhaken. Und werden an einem Seitenarm kurz über dem Pilker angeboten. Mann kann sie fertig montiert mit Vorfach kaufen.

Montage:
Ans Ende der Hauptschnur knotet man einen Wirbel, in dem man ein rund einen Meter langes mono-Vorfach ( 0,45 bis 0,55 Millimeter ) hängt. Dieses dickere Schnurstück erleichtert es, kleinere Dorsche über die Reling zu heben – eine dünne Geflochtene schneidet schnell in die Hand – und schützt außerdem vor Abrieb am Grund. Ans Ende des Vorfachs kommt ein weiterer Wirbel, in dem man den Pilker einhängt.

Technik:
Auf Zeichen des Kutterkapitäns ( Hupe ) lässt man den Pilker bis auf den Grund sinken. Achtet dabei auf die Windrichtung: Kommt der Wind von hinten ( Lee-Seite des Kutters ), wirft man aus, bläst er Euch ins Gesicht ( Luv-Seite ), lässt man den Pilker direkt an der Bordwand absinken. Sobald er den Grund erreicht hat, haucht man ihm durch Heben und Senken der Rutenspitze Leben ein – so ähnlich wie beim Jiggen mit dem Gummifisch. Wichtig ist, dass der Pilker beim Absinken immer wieder am Grund aufschlägt. Deshalb muss man auf der Luv-Seite ab und zu Schnur zugeben, auf der Lee-Seite von Zeit zu Zeit einkurbeln, um durch die Drift des Kutters den Bodenkontakt nicht zu verlieren. Das Köderspiel ist ebenfalls entscheidend: Manchmal stehen die Dorsche auf große Sprünge, an anderen Tagen bevorzugen sie ein leichtes Zupfen.

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Tipps für das Brandungsangeln

Erstellt von dumduku am 2. Januar 2008

Spezialschnur verwenden:
Spezielle Keulenschnüre mit wechselnder Farbgebung sind von Vorteil, weil man mit ihnen die Entfernung genau und einfach feststellen kann.

Dünne Leinen trumpfen:
Ist der Grund wenig hängerträchtig, empfiehlt sich die Verwendung dünner Geflochtener. Damit lassen sich weite Würfe erzielen und an einer 0,06er Haupt- mit 0,24er monofiler Schlagschnur erkennt man auch zaghafteste Zupfer.

Rolle pflegen:
Nach dem Angeln die Rolle immer gut abspülen und im Dunkeln trocknen ( nie auf der Heizung ). Die Bremse lösen, ansonsten kleben die Bremsscheiben aneinander.

Beschädigungen der Schnur vermeiden:
Die Schnüre nie in den Schnurclip der Rolle einklinken. Besser ein Gummiband über die Spule ziehen. Das schont die Leine vor Beschädigungen.

Ersatzspitzen auswechseln:
Ist die Schlagschnur als oder beschädigt, muss sie unbedingt ausgetauscht werden. Im Handel sind spezielle, knotenlos verjüngte Ersatzspitzen erhältlich ( Taper Tips ).

Schlagschnur lang genug wählen:
Damit die Montage beim Auswerfen nicht abreißt, muss die Schlagschnur lang genug sein. Immer möglichst 4 bis 5 Wicklungen Monofil auf der Spule lassen. Faustregel: Bei einer 4m langen Rute 6m Schlagschnur verwenden.

Dreibein sichern:
Damit dir Rutenauflage beim Biss oder starkem Wind nicht umfällt, sollte man sie mit einem Sandbeutel oder ähnlichem beschweren.

Schnurfinger schützen:
Den Wurffinger mit Tape umwickeln, einen Finger eines Gummihandschuhs oder einen speziellen „Finger Guard“ verwenden.

Spule komplett füllen:
Um die maximale Wurfweite zu erzielen, sollte die Spule immer bis unter den Rand mit Schnur gefüllt sein.

Weniger ist manchmal mehr:
Als Anfänger sollte man aufgrund der Hängergefahr mit nur einem Haken fischen. Auch gilt: lieber 1 Haken mit 2 Würmern als umgekehrt.

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Eine der einseitigsten,schlechtesten Pressemitteilungen,die ich gelesen habe. Der " arme,völlig fehleingeschätzte " Vogel. Solche plumpen an der Realität vorbei gehenden Aussagen,werden keiner " Seite " gerecht. Und wenn ihm der Trubel doch zu groß werden sollte, dann macht er einfach das, was er am besten kann: Abtauchen und auf Nahrungssuche gehen – zum Leid einzelner Fischer, im Einklang mit der Natur. Es geht nicht allein um Fischer und Angler.Einklang mit der Natur bedeutet,nicht eine Art zu schützen,damit in Kauf zu nehmen,das andere heimische Fischarten Probleme bekommen. Mit welcher Logik wird der Schutz einer Vogelart über den Schutz von heimischen Fischarten gestellt. Mittlerweile sind sich Fischer,Angler dieser Pflicht bewusst,verzichten in vielen Gewässern auf das beangeln,befischen dieser bedrohten Fischarten. Sind sich die Vogelschützer auch ihrer Pflicht,dem Schutz anderer Tierarten bewusst ? Oder nehmen Sie den Verlust anderer heimischer Tierarten in Kauf um Ihre Ziele verfolgen zu können ? Man könnte es Glauben,liest man folgende Aussagen,die ja eine leichte Problemlösung darstellen. Zudem imponiert der Kormoran seinen Beobachtern durch exzellente Tauchgänge, auf denen er sich – gerne auch in der Gruppe – seine Nahrung fängt. Das wiederum ist manchen Fischern ein Dorn im Auge. Experten widerlegen jedoch die Argumente, welcher sich die Kormoran-Gegner bedienen, um den Vogel als ein die Fischbestände bedrohendes Tier darzustellen. Reinhard Vohwinkel, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Vogelwarte Helgoland, vertritt eine klare Meinung: „Die Frage ist doch: Stört der Kormoran an einem privaten Gewässer, weil er die Forellen wegholt, oder geht es um Angler, die als Gast an einem Baggerloch ihrem Hobby nachgehen?” Seine privaten Gewässer könne man gut mit Flatterbändern und Vogelscheuchen schützen. Als Gast hingegen müsse man die Gegebenheiten der Natur einfach akzeptieren. Von welchen " Experten " ist hier eigentlich die Rede ? Unzählige Studien zum negativen Einfluss von Kormoranen auf bedrohte Fischarten gibt es doch schon. Wie definiert denn Herr Vohwinkel " private Gewässer " die durch " Flatterbänder,Vogelscheuchen " geschützt werden können ? Hat Er das in der Realität mal versucht ? Selbst Abschüsse,beeindrucken oftmals Kormorane nicht länger. Flatterbänder gleich garnicht. Er scheint etwas hinter der Realität zurückgeblieben zu sein. Angler als " Gäste " abzustrafen,zeugt von seiner Polemik. Ohne Angler( Gäste ) ,ihrer harten ehrenamtlichen Arbeit,den Einsatz finanzieller Mittel,wären viele Gewässer heute noch in einem traurigerem Zustand. Viele Wiederansiedlungs-,Stützungsprogramme wie beim Aal, der Lachs,Meerforelle,Bachforelle,Nase,Äsche,Maifisch,Quappe,Bitterling usw. ,überhaupt nicht möglich . Wo ist die aktive Mitarbeit der Vogelschützer ? Wo sind die Gelder von ihrer Seite für solche Maßnahmen ? Da klemmt es. Selbst in ihren " Gebieten " mit Karpfenzucht,wird die Einfuhr von vorgezogenen Karpfen aus Tschechien billigend in Kauf genommen,obwohl Sie Wissen das dort die Zucht nur möglich ist,weil Kormorane an den Zuchtteichen geschossen werden. Aber dann heiligt der Zweck die Mittel. Hier zum Artikel. http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/velbert/2009/12/4/news-142633234/detail.html