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Laichzeiten

Die Laichzeiten der Süßwasserfische können zunächst in zwei Hauptgruppen aufgeteilt werden:

  • Winterlaicher
    Der Ausdruck Winterlaicher rührt von der Tatsache her, das diese Arten in der kalten Jahreszeit von Oktober bis März ablaichen. Hierzu zählen in erster Linie Salmoniden (lachsartige) wie Bachforelle, Seeforelle, Lachs usw.

  • Sommerlaicher
    Wesentlich größer ist die Gruppe der Sommerlaicher zu denen
    • Cypriniden ( karpfenartige ) wie Karpfen, Schleie, Rotfeder, …
    • Barsche wie Zander und Flußbarsch
    • sowie Hecht, Regenbogenforelle und viele mehr zählen.

Die Laichzeit ist die Zeit der Eiablage (Laichablage) bei Fischen.

Bei den Fischen legt das Weibchen („Rogner“) den Laich – der, solange er sich noch innerhalb der Eierstöcke befindet, auch als Rogen bezeichnet wird – an Wasserpflanzen oder am Gewässergrund ab. Unmittelbar nach dem Absetzen werden die Eier vom Männchen („Milchner“) besamt. Im Gegensatz zu Haftlaichern geben Freilaicher ihre Eier ins freie Wasser ab. Dabei zeigen beispielsweise Doktorfische einen sogenannten „Tiefensprung“: Nach einem bestimmten Verhaltensmuster, durch das sich Männchen und Weibchen in ihrem Schwimmverhalten synchronisieren, steigen sie rasch um mehrere Meter nach oben. Dies bewirkt unter anderem eine Ausdehnung der Schwimmblase und damit einen höheren inneren Druck im Fisch. So wird ein leichteres und schnelleres Ausstoßen von Eiern und Sperma ermöglicht.

Manche Fische legen Laichgruben am Boden an, die bei großen Arten wie dem Huchen oder dem Lachs bis zu zwei Meter breit sein können. Bei den Männchen einiger Karpfenarten bildet sich während der Laichzeit eine Hautverhornung, die als „Laichausschlag“ bezeichnet wird.

Laichzeiten versch. Fischarten

Fischart Jan Feb März Apr Mai Juni Juli Aug Sept Okt Nov Dez
Aland     x x x              
Äsche     x x x x            
Bachsaibling x x x             x x x
Bachschmerle       x x              
Bachforelle x                 x x x
Barbe         x x x          
Barsch     x x x              
Bitterling       x x              
Blaubandbärbling       x x x            
Brassen         x x x          
Döbel       x x x            
Elritze       x x x            
Felchen x                   x x
Finte           x x          
Flußneunauge     x x x              
Flunder   x x x x              
Giebel       x x              
Gründling         x x            
Güster         x x            
Hecht   x x x x              
Huchen     x x                
Plötze       x x              
Lachs x x                 x x
Karausche         x x            
Karpfen         x x x          
Kaulbarsch     x x x              
Maifisch       x x x            
Meerneunauge         x x x          
Moderlieschen       x x x            
Nase     x x x              
Quappe x x                 x x
Rapfen       x x x            
Regenbogenforelle x x x x x           x x
Rotfeder       x x x            
Schleie         x x x          
Schneider         x x            
Seeforelle                   x x x
Seesaibling x                 x x x
Stint     x x x x            
Stör       x x x x          
Strömer       x x x            
Ukelei       x x x            
Wels / Waller         x x x          
Zander       x x              

WICHTIG: Die Laichzeiten gelten nur als Richtmaß, da es regional und Gewässerspezifisch unterschiedliche Zeitpunkte geben kann.

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Ja ich weiss,viele Angler werden jetzt lächeln. Aber wenn das Bundesamt für Risikobewertung sich schon zu solch einer Stellungsnahme hinreißen lässt,sollte man es mal im Hinterkopf behalten. Viele Angler nehmen Ihre Kinder mit,Knicklichter lösen bei Kindern einen hohen Reiz aus,verständlicher Weise. Selbst wenn Sie keine Angler sind,stolpern Sie mal über den Angelkoffer von uns,oder wir Erwachsenen geben ja gerne mal das Lichtspiel an unsere Kinder ab. Große Kinderaugen sind ja auch etwas tolles. Trotz allem sollten Wir uns vor Augen halten,das auch Probleme damit entstehen können. Und die Gesundheit unserer Kinder,ist doch das höchste Gut. Seit 2005 beobachtet der Giftnotruf Berlin einen starken Anstieg der Unfälle von Kleinkindern mit Knicklichtern. Wurden im Jahr 2005 noch 105 Anfragen dazu registriert, waren es im vergangenen Jahr bereits 393. Darüber hat der Giftnotruf das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) informiert. Die Kinder nehmen die Knicklichter in den Mund. Wenn sie sie aufbeißen, tritt die darin enthaltene Flüssigkeit aus, die offenbar brennt und die Mundschleimhaut reizt. Die Beschwerden sind vorübergehend, doch BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel rät zur Vorsicht: "Da die Hersteller in der Regel unbekannt sind und auf den Verpackungen keine Angaben über die Inhaltsstoffe machen, liegen uns keine genauen Informationen zur Zusammensetzung der Flüssigkeiten in den Knicklichtern vor." Eltern sollten sie also außerhalb der Reichweite von Kleinkindern aufbewahren. Knicklichter erfreuen sich auf Kindergeburtstagen und auch bei Jugendlichen als Party-Accessoire großer Beliebtheit: Sie werden unter anderem im Mund getragen und bewegt. Sollten sie versehentlich intakt verschluckt werden, besteht jedoch kein Grund zur Sorge: Knicklichter werden während der Verdauung nicht zerstört und somit wieder ausgeschieden. Hier zum Artikel. http://idw-online.de/pages/de/news340001