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Rapfen angeln – Action pur

Erstellt von dumduku am Freitag 30. November 2007

Der Rapfen wird immer mehr zum Zielfisch der Spinnangler.

Zum einen liegt es da dran, das der Bestand seit Ende der 80iger Jahre immer besser wird. Heute ist Er in allen großen Flüssen z.B. Elbe, Oder, Main, Rhein, Weser, Spree aber auch in vielen kleineren Flüssen und großen Seen vertreten.

Zum anderen ist der Drill eines Rapfens atemberaubend, deswegen gehört er jetzt schon zu den besten Sportfischen und lässt sich nicht vergleichen mit dem Drill eines Hecht oder Zanders.

Die Bisse sind heftig und der anschließende Drill, verlangen vom Angler und seinem Material alles ab.

Wo finde ich Rapfen ?

Eigentlich überall dort wo schnell fließendes Wasser ist, die Strömung gebrochen wird und es ordentlich Verwirbelungen im Wasser gibt.

Die besten Plätze sind:

  • Wehranlagen, Buhnenköpfe, Schleuseneinläufe, Brückenpfeiler wo die Strömung gebrochen wird
  • Steganlagen, Fähranleger, Sandbänke, Kühlwasser- oder Bacheinläufe

und an Strömungskanten, der Hauptstrom usw. !

Also überall dort wo Er sich anpirschen kann um dann Kleinfischschwärme anzugreifen.  Die beiden besten Methoden ihn zu überlisten sind das Spinnangeln an der Oberfläche aber auch das Grundangeln mit Köderfisch. Das hat einen einfachen Grund.

Der Rapfen schießt bei der Jagd regelrecht in Fischschwärme hinein und betäubt mit Schwanzschlägen die Kleinfische. Die dann betäubten Fische sammelt Er dann ein, deshalb auch Grundangeln.

Die schönste und bei weitem spannendste Methode bleibt aber das Spinnangeln.

Geräte:

Spinnrute in der Länge von 3,30m – 3,90m

Diese sollte nicht zu hart sein, dazu noch eine gute Rolle, mit hervorragender Bremse. ( Das A und O beim Rapfenangeln )

Schnüre

Gute Monofile Schnüre bis 0,30mm Durchmesser oder eine Geflochtene Hauptschnur bis 0,17mm Durchmesser und vorgeschalteten
Hardmonovorfach oder besser noch Fluorocarbonvorfach welches fast unsichtbar im Wasser ist. Das ist für mich die beste Lösung, aber Geschmackssache.

Köder

Da der Rapfen ein Augenfisch ist und die Laube und andere Kleinfische dieser Größe zu seinem bevorzugten Beutetieren gehört, empfehle ich folgende Köder.

- Spinner

- schlanke silbrige Blinker

- Schwimmwobbler

- Suspender Wobbler

- Rapfenblei

- Gummifische

Nach Möglichkeit in natürlichen Fischfarben, aber auch Schockfarben bringen gute Ergebnisse.

Die Größe sollte sich der momentan vorherschenden Brutfischgröße anpassen(5-10cm).

Zum Angeln selbst: Wichtig ist eine gut voreingestellte Bremse. Der Rapfen beißt brutal und knallhart.

Dieser Ansturm muss unbedingt abgefedert werden, sonst bezahlt man es mit verlorenen Fischen, aufgebogenen oder gebrochenen Drillingen,
Schnurbruch usw.  Selbst gute Ruten haben schon den Geist aufgegeben.

Hat man einen raubenden Schwarm ausgemacht, immer den Platz überwerfen und den Köder dann durchführen.

Wirft man mitten in den Schwarm, quittieren es die Rapfen häufig damit, das Sie verschwinden.

Der Köder sollte immer Oberflächennah und sehr schnell eingeholt werden (Köder kann ruhig aus dem Wasser spritzen), aber man sollte es auch mal langsam versuchen mit so genannten Suspender-Wobblern. Diese dann einfach mit leichten Rutenschlägen in die Schnur und langsamen Kurbeln anbieten.

Man sollte immer voll konzentriert bleiben, da selbst Angriffe des Rapfens direkt vor den Zehenspitzen erfolgen.

Beim Drill nicht in Hektik verfallen und zu hart gegen halten. Geduld ist wichtig. Ein richtiger Strömungsrapfen hat Kraft und Ausdauer pur.

Zum Grundangeln nur kurz: Jede einfache Grundmontage mit leicht auftreibenden Köfi ist gut.

Kann man Hechtgefahr ausschließen benutze ich nur Hardmono oder Fluorocarbon als Vorfach. Einzelhaken Gr.1-2 bevorzuge ich persönlich.

So nun ran an den Rapfen. Einmal den Biss, Drill erlebt lässt Er einen nicht mehr los.

dumduku

Hallo Angelfreunde, falls euch dieser Beitrag gefallen hat oder ihr noch etwas hinzuzufügen möchtet schreibt einfach ein Kommentar. Wir würden uns sehr darüber freuen ! lg dumduku

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Ein Kommentar zu “Rapfen angeln – Action pur”

  1. Kohn sagt:

    Hallo habe bisher immer nur am Teich geangelt. Soll jetzt aber mit zum angeln am Fluß. Es handelt sich hierbei um ein mittleres Fließgewässer mit max 0,80-1m tiefes Gewässer. Brauche Anregung für eine dazu passende Angelmontage

    Vielen Dank für Hilfe

    R. Kohn

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Tja der Aal. Leider einer der Fischarten wo billigend in Kauf genommen wird,das Er in kürzester Zeit als Fischart verschwinden wird. Billigend von Glasaalfängern die einen Großteil nach Fernost verhökern,von Fischern die weiterhin nur ihren materiellen Vorteil sehen obwohl die Misere schon lange absehbar war,anpassen geht anscheinend nicht,von Anglern die natürlich weiterhin ihren Räucheraal wollen,von Seiten der Wirtschaft die aus Profitgründen eh jeder Fisch schnurz ist,Hauptsache der Gewinn stimmt,letzendlich von der Politik,oder den Regierungen,die nicht in der Lage sind,wenn es um bedrohte Fischarten geht mal knallhart den Fokus auf die Rettung dieser Fischart zu legen. Eigentlich so etwas von traurig das sich diese betreffenden Gruppen in Grund und Boden schämen müssten. Ne da wird nur Augenwischerei betrieben,von allen Seiten auch den Anglern. So lange wie es geht,beute ich für meine Zwecke eine Resource aus,geht es aber dann darum,eine Art zu erhalten,wird sich schlimmer geschlängelt als ein Aal dazu in der Lage wäre. Was ich nicht weiterhin nutzen kann,unterstütze ich aus meinen finanziellen Mitteln nicht.Verzichten kann ich auch nicht,solange wie noch ein Aal da ist. Andere sind schlimmer wie man selbst,warum ich anfangen,wenn andere nicht sofort mitziehen,des Anglers Entnahmemenge ist angeblich kleiner und völlig harmlos im Vergleich zum Fischer ? Turbinen,Krankheiten,Glasaalfang,Kormoran,Verbauung übertrifft alles ? Weshalb sollte man denn nun verzichten,egal ob Angler,Fischer ? Gibt ja noch andere Gründe ! " Weil der Aal am Ende ist und man endlich mal seinen Selbstnutzen,Egoismus über Bord schmeißen muss ! " Er ist schon lange auf unsere Hilfe angewiesen ,ansonsten brauchen Wir in wenigen Jahren nicht mehr über den Aal Reden,weil Er verschwunden ist. Aber macht ja nichts,da findet sich doch mit Sicherheit noch ne andere Fischart,die man dann auch an die Wand fahren kann. Liest man das Geheule und Gejammere in Angelforen,auf Fischerseiten, in der Presse,wenn solch eine Forderung gestellt wird,kann einem nur Übel werden. Diese Leute sollten mal den Landesbericht aller Länder zum Aal durchlesen. Die Haare würden jedem zu Berge stehen. Oder auch nicht,weil es vielen völlig Schnuppe ist,sei es einem Teil der Politik,Angler,Fischer,Wirtschaft. Aber ich bin am Übersetzen. Sind leider über 400 Seiten,aber habe ich das fertig,stelle ich es hier ein und eröffne mal ein Thema dazu. Not tut es,wenn man sieht was an Halb -,oder Unwissen in Angel Foren oder der Presse,Fischerseiten geschrieben oder weitergegeben wird. Vielleicht denkt dann mal der ein oder andere nach. Ich begrüße jedenfalls diese Forderung,weil nichts anderes mehr Sinn macht,nebst der Beseitigung anderer Probleme. Wissenschaftler sind in Sorge um den Europäischen Aal. Sie fürchten, dass die Population zusammenbricht. Das Problem mit den Schlangenfischen: Sie müssen zum Laichen in den Atlantik schwimmen - aber auf dem Weg dahin werden viele gefangen. Nun ist die Zahl der Jungfische drastisch eingebrochen. Die Erholung der Aal-Bestände werde selbst bei sofortiger Umsetzung strikter Schutzmaßnahmen 50 bis 80 Jahre dauern. Die stetig sinkende Zahl von Aalen berge auch die Gefahr, dass sich die Tiere zur Paarungszeit nicht finden. Der komplexe Lebenszyklus der Aale könne vom Menschen nicht nachgebildet werden, eine Nachzucht in Fischfarmen sei also nicht möglich. „Das bedeutet, jeder Aal, der verspeist wird, ist ein Wildfang und fällt damit als ein Individuum weg, das den Weg in die Karibik auf sich nimmt, um dort für Nachwuchs zu sorgen.“ Das gelte auch für die Fische, die im Rahmen von Besatzprogrammen in Seen und Flüsse eingesetzt werden: Bisher fehle auch der Nachweis, dass die ausgesetzten Tiere den Rückweg in die Karibik überhaupt finden. Hier zum Artikel. http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article5651679/Wissenschaftler-fordern-Stopp-des-Aalfangs.html