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Rapfen / Schied

Erstellt von dumduku am Freitag 30. November 2007

Der Rapfen oder Schied (Aspius aspius) ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 1.500 Arten.

Der bis 80 (max. 120) Zentimeter lange Rapfen ist sehr stromlinienförmig. Das zahnlose Maul ist oberständig, sehr groß und die Maulspalte reicht bis unter das Auge. Rapfen haben 137 Zwischenmuskelgräten. Sie sind deshalb keine begehrten Speisefische.RapfenRapfen

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Während der Fisch in jungen Jahren als typischer Friedfisch lebt, ernährt er sich mit fortgeschrittenem Alter sehr räuberisch. Er ist damit, neben dem Döbel, der einzige zahnlose Räuber in unseren heimischen Gewässern, wenn man von den sogenannten Schlundzähnen der Friedfische einmal absieht.

Die Laichzeit des Rapfen erstreckt sich von April bis Juni, wobei die Männchen Laichausschlag zeigen können.

Der Rapfen lebt in Flüssen Mitteleuropas, östlich des Rhein, und in Osteuropa bis zur Wolga. Sein südlichstes Vorkommen ist das Stromgebiet der Donau, sein nördlichstes Südschweden und der Süden Finnlands. Durch den Bau des Main-Donau-Kanals ist er von Osten her nach Westeuropa eingewandert. Der Rapfen ist ein typischer Oberflächenjäger und bevorzugt schnell fließende Gewässer mit starker Strömung.

Bedeutung für die Fischerei

Wie anfangs erwähnt besitzt der Rapfen im Rücken-Filet links und rechts jeweils eine Reihe der sogenannten Y-Gräten , sowie im Hinterteil längsstabilisierende zwischenmuskulöse Gräten. Deshalb wird er von vielen Fischern und Anglern zu unrecht verschmäht. In handliche Stücke zerlegt, paniert gebacken schmeckt sein Fleisch vorzüglich.

Quelle: Wikipedia.org

dumduku

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Der Sohlabsturz verhindert in der Tat ein ungehindertes Aufsteigen von Kleinlebewesen,Jung-, und Kleinfische. Ist deutlich zu sehen auf dem Bild. Aber nun wird es ja der Sohlabsturz abgebaut. Ich freue mich jedesmal wenn ich sehe was die WRRL (Wasserrahmenrichlinie ) an den Fließgewässern bewirkt. Eine einmalige Möglichlichkeit unsere Sünden der Vergangenheit teilweise zu beheben und den Lebensraum für die Fisch-,Tierwelt wieder herzurichten. Deshalb soll im kommenden Jahr der Pfeifenbring’sche Sohlabsturz im Bachbett der Düte oberhalb von Atter wieder beseitigt werden. Dieses Kleinwehr war im Rahmen der Flurbereinigung und des Autobahnbaus eingebaut worden. „Heute ist es nach der Umgestaltung der Mühlenumflut am Gut Sutthausen das letzte Wanderungshindernis für Kleinfischarten und Jungfische im Verlauf der Düte auf dem Stadtgebiet“, so berichtet Christiane Balks vom Fachbereich Umwelt. „Mit seiner Beseitigung wird die Stadt Osnabrück eines der wichtigsten Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie für die Düte erfüllen.“ Hier zum Artikel. http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/24215560.html